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Stiftung Lesen: Zeitschriften in die Schulen weckt messbar die Lesefreude

Wissenschaftliche Evaluation eines der umfangreichsten deutschen Leseförderungs-projekte präsentiert exzellente Ergebnisse: Rund jeder dritte Schüler ändert aufgrund des Projektes sein Leseverhalten – und liest mehr.

Mainz, 2. Juni 2008 – Sie ist mit 12.800 beteiligten Klassen eines der größten Lese-förderungsmaßnahmen an deutschen Schulen und hat jetzt ein wissenschaftliches Überprüfungsverfahren mit ebenso großem Erfolg absolviert: die Initiative „Zeitschrif-ten in die Schulen“. Das von der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Grosso unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und mit Unterstüt-zung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger, den Deutschen Pressegrossis-ten, dem Verband deutscher Papierfabriken sowie der Zeitschrift „Der neue Vertrieb“ jährlich durchgeführte Projekt erhält im Rahmen einer jetzt durchgeführten Evaluation von den Adressaten Bestnoten: Eine 1,8 auf der Schulnotenskala vergeben die Schüler – und die Lehrkräfte sogar eine 1,7. Rund ein Drittel (31 Prozent) der befrag-ten Schüler erklärten, das Projekt habe sie dazu angeregt, mehr zu lesen. Und 85 Prozent der beteiligten Lehrkräfte attestierten der Kampagne, sie fördere die Lese-freude. Das ergab die wissenschaftliche Evaluation der Projektrunde 2007. Befragt wurden 7.500 Schülerinnen und Schüler sowie 2.000 Lehrkräfte.

Das Prinzip der seit 2004 jährlich durchgeführten Aktion, von der im Frühjahr 2008 über 300.000 Schüler profitierten: Nach den jeweiligen Osterferien erhalten Klassen einen Monat lang kostenlos eine altersgerechte Auswahl aus 35 Zeitschriftentiteln. Ergänzt wird dieses Angebot jeweils durch einen Impulsfilm und eine didaktische Broschüre.

Welche Titel und Themen begeistern Kinder und Jugendliche (Klassen 5 bis 8) für das Lesen? Hier gibt die Evaluation fundierte Antworten: „Bravo“, „Yam“ und „Bravo Sport“ sind mit weitem Abstand die beliebtesten Publikationen – gefolgt von Zeitschriften zu den Themen „Computer/Technik“, „Sport/Fitness“ sowie „Hobby“. Ein stärkeres redaktionelles Angebot wünscht sich die junge Leser-Zielgruppe vor allem zu Fragen rund um Schule und Ausbildung. Das Fazit der Evaluation: „Zeitschriften in die Schulen weckt messbar die Lesefreude: bei Mädchen und Jungen gleichermaßen – und in allen Schulformen ab Klasse 5

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