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Konzentrierte Arbeitsmesse in Earls Court

Frankfurt, 17.4.2008 – Bei der London Book Fair, die am vergangenen Mittwoch, 16. April, zu Ende ging, lag der Market Focus auf der arabischen Welt. Nach dem Ehrengastauftritt auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2004 hatte die arabische Verlagsbranche damit zum zweiten Mal die Gelegenheit, sich einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Zahlreiche arabische Länder stellten sich mit beeindruckenden Ständen vor. Auch die Abu Dhabi International Book Fair (ADIBF) war mit einem eigenen Stand präsent und beteiligte sich mit dem Seminar „Abu Dhabi International Book Fair and Business Opportunities in the Arab World“ am Fachprogramm in London. Die ADIBF wird seit 2007 von KITAB (arabisch für „Buch“) organisiert, einem Joint Venture der Frankfurter Buchmesse und der Kulturbehörde Abu Dhabis, der Abu Dhabi Authority for Culture and Heritage (ADACH). Insgesamt präsentierten sich nach Angaben des Veranstalters 1.665 Aussteller aus 67 Ländern auf dem Messegelände Earls Court.

Reges Treiben am deutschen Gemeinschaftsstand

Am deutschen Gemeinschaftsstand, den die Frankfurter Buchmesse organisierte,  waren in diesem Jahr mit insgesamt 35 Teilnehmern so viele Aussteller wie noch nie präsent. Sie zeigten rund 380 Titel aus den Bereichen Belletristik, Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch, Religion und Spiritualität sowie aus den Natur- und Geisteswissenschaften. An den Arbeitstischen am Stand herrschte während der drei Messetage reges Treiben, die deutschen Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. „London ist die Messe der kurzen Wege, der Geschäfte und Verträge. Aber auch wenn es knallhart ums Geschäft geht, ist die Stimmung immer sachlich und freundlich“, sagte Victor Oehm, Direktor Deutscher Ärzte-Verlag. „Hier am Deutschen Gemeinschaftsstand werden wir problemlos von unseren Kunden gefunden – das ist wichtig für uns.“

Auch Vertreter der Cape Town Book Fair (CTBF), die gemeinschaftlich von der Frankfurter Buchmesse und der Publishers’ Association of South Africa (PASA) veranstaltet wird, waren am deutschen Gemeinschaftsstand präsent. Sie informierten über die Buchmesse in Südafrika, die vom 14. bis 17. Juni 2008 unter dem Motto „Words create Worlds“ stattfindet. Die CTBF feierte ihre erfolgreiche Premiere im Juni 2006 und ist bereits auf dem besten Weg, sich als Plattform für die afrikanische Buchbranche zu etablieren.

Produktiver Buchmarkt

Großbritannien gehört zu den produktivsten Buchmärkten weltweit. Nach Angaben von Nielsen Bookdata wurden 2006 im Königreich rund 116.000 Bücher publiziert. Zum Vergleich: In Deutschland waren es laut „Buch und Buchhandel in Zahlen 2007“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels rund 95.000. Was die Anzahl von Übersetzungen betrifft, liegt die englische Sprache in Deutschland seit Jahren an der Spitze. 2006 wurden 3.785 Titel vom Englischen ins Deutsche übersetzt, das entspricht einem Anteil von 65,6 Prozent an den 5.773 Übersetzungen insgesamt. Auf Platz zwei liegt das Französische mit 579 übersetzten Titeln. Umgekehrt ist auch deutsche Literatur im Ausland wieder stärker gefragt: Insgesamt wurden 2006 8.828 Lizenzen ins Ausland vergeben (2005: 7.491). Davon gingen 142 Titel nach Großbritannien, insgesamt wurden 640 ins Englische übersetzt.

Die Frankfurter Buchmesse ist mit mehr als 7.000 Ausstellern aus über 100 Ländern die größte Buchmesse der Welt. Sie organisiert darüber hinaus die Beteiligung deutscher Verlage an mehr als 25 internationalen Buchmessen und ist Mitbegründerin der Cape Town Book Fair in Südafrika. Mit www.buchmesse.de unterhält sie das weltweit meist genutzte Portal für die Verlagsbranche. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

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