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Montag, 06. Dezember 2010 (17:24 Uhr)


Google eröffnet Vertrieb von E-Books in den USA

Wolke ist startklar

Google hat heute seinen angekündigten E-Book-Dienst gestartet. Mit mehr als drei Millionen Titeln verfügt der Internetriese damit nach eigenen Angaben über die „größte E-Book-Sammlung“ der Welt. Das Gros der Titel wird kostenlos im eigenen E-Bookstore angeboten – gemeinfreie Titel aus dem Bibliotheksprogramm. Der E-Vertrieb ist bislang auf US-Kunden beschränkt, im Frühjahr soll das Angebot auf Europa erweitert werden.

Die wichtigsten Aspekte des neuen Google-Dienstes im Überblick:

  • Angebot: Unter den rund drei Millionen Titeln zum Start sind zum Großteil gemeinfreie Titel, daneben jedoch auch Bestseller wie Jonathan Franzens „Freedom“ (12,99 Dollar). Laut Wired stammen nur 200.000 der drei Millionen Titel aus dem Verlagsprogramm, geplant waren 400.000 zum Start.
  • Lektüre: Google bietet einen vielfältigen Zugang zum Text an:
    - Der Leser kann über die üblichen Browser den Text in der „Wolke“ lesen – mit Hilfe des E-Books-Web-Reader von Google.
    - Zusätzlich hat der Onliner ähnlich wie Amazon für die mobile Lektüre Apps für Android-Telefone und Tablets (hier mehr) sowie Geräte von Apple (iPhone, iPad und iPod Touch, hier mehr) programmiert, die als virtuelles Bücherregal dienen und innerhalb derer der Nutzer digitale Bücher kaufen kann.
    - Schließlich unterstützt Google klassische E-Reader wie den Nook von Barnes & Noble sowie von Sony (hier mehr).
  • Internationalisierung: Der Start in anderen Ländern ist für das kommende Frühjahr geplant. Gegenüber bookseller.com erklärte ein Sprecher des Unternehmens jedoch, dass der Start in anderen Ländern sich verschieben könne, da erste Fehler, die in der US-Version deutlich werden, zunächst ausgebügelt werden sollen.
  • Vertrieb: Der Vertrieb erfolgt über den Google-Shop selbst sowie Handelspartner aus dem Buchhandel. Google nennt hier Powell’s, Alibris sowie Mitglieder von der American Booksellers Association (hier die Liste sowie hier ein Interview mit Google-Manager Chris Palma über die Kooperation mit dem Buchhandel).
  • Zeitplan: Mit dem Start folgt Google den jüngsten Ankündigungen auf der Frankfurter Buchmesse; zuvor war der Start der E-Book-Plattform mehrfach verschoben worden.
  • Verlage: Verlage können ihre Titel als Epubs, in gedruckter Form oder als PDF an Google liefern.
  • Wie angekündigt, bietet Google einen Kopierschutz (Adobe Digital Editions) an, auf den die Verlage aber auch verzichten können.



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