Streit um E-Book-Konditionen

Es begann damit, dass Amazon und Hachette über die Verteilung der E-Book-Erlöse stritten, inzwischen ist daraus eine internationale Debatte geworden, in der nicht nur der mächtige Onliner, sondern auch Verlage unter Beschuss genommen werden. buchreport.de dokumentiert die Debatte in einem Dossier.


Pyrrhussieg der Preiserhöhungen?

Es ist schon einige Monate her, dass große Verlagsgruppen im Konditionenclinch mit Amazon das Prinzip der fixen Preise durchsetzten. Doch die Agency-Strategie der Buch-Konzerne scheint nicht aufzugehen. mehr...

Scheinsieger in der Preisklemme

Die Einigung von Großverlagen wie Hachette mit Amazon wurde 2014 von vielen als Sieg der Verlage gewertet. Doch die Rückkehr zur preislichen Selbstkontrolle per Agency-Vertrag hatte rückblickend „desaströse Folgen“ für die Verlage, zumindest in den Augen des Autors und Marktforschers Hugh Howey. Der Hybrid-Autor hat sich in seinem neuen „Author Earnings Report“ mit der Preisentwicklung und den Konsequenzen beschäftigt. mehr...


Kartellbeschwerde gegen Konditionen-Keule?

Schon vor fast fünf Jahren haben sich Verlage mit Audible angelegt, um sich gegen die aus ihrer Sicht ungünstigen Konditionen zu wehren (seinerzeit berichtete buchreport.de, seitdem beantwortet Audible grundsätzlich keine Anfragen mehr von buchreport). Jetzt liegt wieder Streit in der Luft. Die Amazon-Tochter hat Verträge mit Verlagen gekündigt, um diese in ein neues Flatrate-Modell zu zwingen. mehr...

Kartellbeschwerde gegen Konditionen-Keule?

Schon vor fast fünf Jahren haben sich Verlage mit Audible angelegt, um sich gegen die aus ihrer Sicht ungünstigen Konditionen zu wehren. Jetzt liegt wieder Streit in der Luft. Die Amazon-Tochter hat Verträge mit Verlagen gekündigt, um diese in ein neues Flatrate-Modell zu zwingen. mehr...

Deal mit dem Dominator

Mit Macmillan hat sich der dritte der fünf größten US-Pubkikumsverlage mit Amazon bei den Konditionen für gedruckte und digitale Bücher geeinigt. CEO John Sargent erklärte, dass man entsprechende Verträge mit einer Laufzeit von mehreren Jahren unterschrieben habe, die am 5. Januar 2015 wirksam werden. Wieder enthalten: ein Agency-Passus. Und doch bleiben ein Pricing- und ein Dominanz-Problem. mehr...

Blicke zurück aufs Schlachtfeld

Die Branche reagiert erleichtert auf das Ende des Streits um Ebook-Konditionen zwischen Hachette und Amazon. Die entscheidenden Fragen: Wer geht als Sieger aus der öffentlich ausgetragenen Fehde hervor? Wo ist der Schaden besonders groß? Und welches neue Unheil droht jetzt?  mehr...

Verlag sichert die Preise ab

An dem Thema haben sich in diesem Jahr ganze Grundsatzdebatten entzündet, in denen der weltgrößte Onlinehändler Amazon oft scharf kritisiert wurde: der Clinch um Konditionen. Unmittelbar vor dem alles entscheidenden Weihnachtsgeschäft gibt es nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA Signale der Entspannung: Nach Simon & Schuster hat sich auch Hachette mit Amazon geeinigt – und eine Agency-Klausel herausgehandelt.  mehr...

Langfristige Vereinbarungen

Zwei weitere Verlage haben eine Einigung im Konditionenstreit mit Amazon erreicht. Die deutsche Bonnier Gruppe und Simon & Schuster haben jeweils langfristige Vereinbarungen mit dem Online-Händler über den Verkauf von gedruckten und digitalen Büchern getroffen. mehr...

Teilfrieden an der Konditionenfront

Vor Wochen hatte Lübbe gegenüber dem SPIEGEL schon signalisiert, dass eine Einigung mit Amazon noch vor der Frankfurter Buchmesse möglich sei. Jetzt vermelden die Kölner Vollzug. mehr...


„Sie kämpfen für ihr eigenes Leben“

Was und wer treibt beide Seiten in der Amazon-Konditionendebatte an? Die „New York Times“ und der US-Berater Mike Shatzkin suchen nach Protagonisten und Motiven. Und finden einen einst amazonfreundlichen Agenten und durch und durch egoistische Interessen. mehr...

Brief an die Kartellwächter

Im Amazon-Konditionenstreit plant die Autorenvereinigung Authors United den nächsten Schritt. Die Gruppe will beim Justizministerium der USA eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung fordern, mit der Amazons Geschäftspraktiken unter die Lupe genommen werden werden sollen. mehr...

Nicht eingeknickt

Gibt Amazon im Konditionenstreit klein bei? Darauf hatten zumindest Anfang der Woche Meldungen in SPIEGEL und der „FAZ“ verwiesen. Die „FAZ“ schrieb in einem Leitartikel, Amazon sei gegenüber „eingeknickt“. Von einer Einigung kann allerdings laut Bonnier noch keine Rede sein, meldet buchreport.express. mehr...

Achtung, Bequemlichkeit

Die „FAZ“ bilanziert den Konditionenstreit von Amazon und Verlagen und die Opposition im Buchhandel. Tatsächlich sei nicht Amazon der größte Feind des Sortiments. mehr...

Kartellwächter sollen's richten

Während sich der Konditionenstreit hierzulande zu beruhigen scheint, weil Amazon den Verlagen offenbar etwas entgegenkommt, machen britische Verlage mit einem neuen Anlauf Front gegen den E-Commerce-Giganten. Dabei steht der Börsenverein Pate. mehr...

Weißer Rauch über Schwabing

Der über Monate auch in der Öffentlichkeit ausgetragene Konditionenstreit könnte bald zu Ende sein. Angeblich lenkt Amazon ein und rückt in Verhandlungen mit Verlagen von den ursprünglichen Forderungen ab.  mehr...


„Bis zu 90 Prozent weniger Umsatz“

Der Amazon-Konditionenstreit findet eine Fortsetzung in den USA; wo die hochkarätig besetzte  Interessengemeinschaft Authors United einen weiteren offenen Brief aufgesetzt hat. Diesmal richtet sich dieser an den Verwaltungsrat von Amazon. Tenor: Die 2500 betroffenen Hachette-Autoren spüren die Auswirkungen des Streits deutlich. mehr...

Die Stunde der Scheingefechte

Die Debatte über das Geschäftsgebaren von Amazon sind Ablenkungsmanöver.In Wirklichkeit geht es nicht um Konditionen und E-Book-Pricing. Ein Kommentar von Daniel Lenz. mehr...

Protest auf Japanisch

Die Auseinandersetzungen zwischen Amazon und Verlagen weiten sich aus. In Japan beschweren sich Verlage neben Preisbindungsverstößen darüber, dass der größte Medienhändler des Landes Verlage mit großem E-Katalog und hohen Rabatten bevorzugt. Einige Verlage reagierten mit einem Lieferstopp. mehr...

„Selbstverteidigung der Verlage“

Wolfgang Thierse hat sich in die Amazon-Debatte eingemischt. Der frühere Bundestagspräsident und Vorsitzende des SPD-Kulturforums  zweifelt daran, ob Politiker oder Kartellwächter den Konflikt lösen könnten. Am Ende seien die Verlage gefragt, sich zu wehren. mehr...

„Buchhandel nimmt Selfpublisher in Beugehaft“

Auch wenn längst kaum noch neue Argumente in der Amazon-Konditionendebatte (hier unser Dossier)  ausgetauscht werden – die Protestkultur der offenen Briefe findet weiterhin Zulauf. Auch internationale Medien berichten über die jüngste Kritik von nun über 1000 deutschen Autoren an Amazon. Und doch regt sich auch hierzulande Widerstand. mehr...

Autoren „in Beugehaft“

Über 500 Autoren haben den offenen Brief an die Amazon-Chefetage unterschrieben. Unter den jüngsten Zugängen sind Juli Zeh, Ferdinand von Schirach, Manfred Bissinger, Eva Menasse und Ulrich Wickert. buchreport.de bringt den Text im Wortlaut. mehr...

Bonnier, der Ausreißer

Im Anschluss an den offenen Brief von Autoren rund um Nina George an Amazon-Chef Ralf Kleber hat sich das Münchner Unternehmen erneut zum Streit mit Verlagen über Konditionen und E-Book-Preise geäußert. Tenor: Bonnier verlange ungewöhnliche Konditionen. mehr...

Konfrontation mit dem Online-Riesen

Amazon erfährt derzeit viel kritische Aufmerksamkeit zu seinem Startsortiment  Bücher und den vom Online-Riesen betriebenen Marktveränderungen. Im Amazon-Heimatmarkt USA exponieren sich vor allem die Autoren. mehr...

„Ich, Jeff Bezos“

Am Ende ist Jeff Bezos weise. Der Bestsellerautor James Patterson hat sich in den Amazon-Chef versetzt und lässt ihn erzählen, wie er die verstaubte Buchbranche aufgemischt, aber auch ihre spezifischen Qualitäten erkannt hat. Diese wunderbare Vielfalt. Das Happy End des Romanciers: Ab heute, so der geläuterte Bezos, werde er die Verlage fair behandeln.  mehr...

Auch Verleger ordern bei Amazon

Amazon ist ein Reizthema in der Buchbranche, vor allem seitdem die Konditionendebatte Wellen schlägt. Lässt sich der riesige Kundenstamm vom immer schlechteren Image des Konzerns beeindrucken? Auch unter amerikanischen Branchenteilnehmern finden sich zahlreiche Amazon-Kunden, die auch selbst Bücher einkaufen. Denen hat das Verlagsnachrichtenportal „Publishing Trends“ in den Einkaufskorb geschaut. mehr...

Doppelter Zugewinn

Gleich zwei Selfpublishing-Anbieter heißt Skoobe aktuell in seinem Portfolio willkommen: Neben Books on Demand (BoD) gibt auch Epubli bekannt, die eigenen E-Books künftig über das Skoobe-Abo zu vertreiben. mehr...

Mehr für Autoren, weniger für Amazon?

Amazon meldet sich in der E-Book-Konditionen-Debatte zu Wort. In einer Stellungnahme erläutert das Unternehmen insbesondere seine Vision von günstigeren E-Books. Der Onliner will die Autoren auf seine Seite ziehen. Bei niedrigeren Preisen würde er dafür auch Abstriche bei der eigenen Marge machen. mehr...

Der freundliche, hungrige Gigant

Die Amazon-Konditionendebatte wird oft darauf verkürzt, dass sich mutige Verlagsgruppen mit eine gierigen Onliner anlegen. Die „New York Times“ bringt einen differenzierten Artikel, der zwar auch von ängstlichen Verlegern handelt, aber auch Autoren und Verlage in den Fokus rückt, die Amazons Errungenschaften in der Branche loben. mehr...

Brüssel steigt ein

Etappenerfolg für den Börsenverein: Die EU-Kommission hat wegen der Kartellrechtsbeschwerde gegen den Onlinehändler eigene Vorermittlungen aufgenommen.  mehr...

„Visionen im Buchhandel? Keine“

Während US-Autoren in der Diskussion über die Konditionenforderungen von Amazon derzeit heftig streiten, haben sich deutsche Schriftsteller bisher kaum zu Wort gemeldet. Im buchreport.express bezieht u.a. Thomas Hettche Position und kritisiert sowohl die Marktmacht des Onliners als auch Verlage und Buchhandel. mehr...



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