Virtuelle Harry-Potter-Welt öffnet bald ihre Pforten

Im Sommer 2011 wurde „Pottermore“ für eine Mio Nutzer Beta-Nutzer freigeschaltet, alle übrigen Fans wurden zunächst auf Oktober, dann auf das zweite Halbjahr 2012 vertröstet. Doch in wenigen Wochen hat das Warten ein Ende: Anfang April soll die Harry-Potter-Community für alle Nutzer freigeschaltet werden, heißt es im offiziellen Blog zu „Pottermore“.
Grund für den Aufschub war demnach unerwartet hoher Traffic: Das Feedback der Beta-Nutzer habe gezeigt, dass die ursprüngliche Plattform nicht für mehrere Mio Nutzer geeignet sei. Deshalb habe man entschieden, auf eine andere Plattform umzuziehen. 
So viel ist bisher über „Pottermore“ bekannt : 
  • Soziales Netzwerk: Die Potter-Fans reisen durch eine Art interaktives Theater-Set in der Harry-Potter-Welt, sammeln Schmuckstücke, erleben Abenteuer und nehmen an Online-Spielen teil. Für diesen Zweck stellt die Potter-Autorin J.K. Rowling Extra-Material zur Verfügung stellen, das in die Romane keinen Einzug fand, sowie Kommentare und sonstige Hintergrundinfos. 
  • Kooperationspartner: Ein Partner des Projekts ist neben Sony Rowlings US-Verlag Scholastic, der die eigenen Kunden zur Webseite führen und beim Marketing assistieren will. Die Erlöse aus den E-Book-Verkäufen teilt sich Rowling mit ihrem Verlag Bloomsbury (wie der Verlag hier den Investoren bekannt gibt). Beim Verleih der E-Books und Hörbücher kooperiert J.K. Rowling mit dem Bibliotheksdienstleister Overdrive, zudem hat sie eine Partnerschaft mit Google geschlossen. 
  • E-Books: Pottermore ist nicht nur Netzwerk, sondern vertreibt über einen eigenen Shop erstmals und ausschließlich die elektronischen Versionen der Potter-Romane – was Buchhändler verärgert. Auch die digitalen Hörbücher sollen nur über Rowlings eigenen Kanal heruntergeladen werden können.
  • Format: Overdrive gab bekannt, dass die E-Books auf Mac, PC, Tablets (iPad, Android) und Smartphones (iPhone, Android, BlackBerry,Windows) gelesen werden können. Auch E-Ink-Reader werden unterstützt darunter die Sony Reader, ebenso wie Amazons Kindle“ und der „Nook“ von Barnes & Noble. Außerdem können die Nutzer die E-Books nach dem Kauf über die Plattform „Pottermore“ – auch in ihrer Google-Books-Bibliothek speichern. Google unterstützt die Lektüre auf PC und Mac, auf Smartphones und Tablets sowie auf klassischen E-Readern, über den E-Books-Web-Reader von Google sowie entsprechende Apps.

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