Traumata, Tiere und Tatverdacht

Sein Romandebüt „Alles ist erleuchtet“ (2003 bei Kiepenheuer & Witsch) bezeichnete die „Zeit“ als „Geniestreich“, eine Verfilmung folgte 2005. Im selben Jahr veröffentlichte Jonathan Safran Foer seinen zweiten Roman „Extrem laut und unglaublich nah“ (KiWi), der jetzt ebenfalls verfilmt wurde und bei der diesjährigen Oscarverleihung als bester Film nominiert ist.

Zum Inhalt: Bei den Anschlägen vom 11. September verliert der 11-jährige, autistische Oskar (Thomas Horn) seinen Vater (Tom Hanks). In dessen Nachlass findet er einen Schlüssel mit der Aufschrift „Black“. Um herauszufinden, zu welchem Schloss der Schlüssel gehört, beschließt Oscar, alle Blacks in New York aufzusuchen. Er hofft, etwas zu finden, dass die Bindung zu seinem Vater länger erhält. Begleitet wird er dabei von seinem stummen Großvater (Max von Sydow). Auf seiner Odyssee durch die traumatisierte Stadt trifft er auf eine Vielzahl von Menschen, die auf ihre Art versuchen, mit dem erlebten Unglück umzugehen.

Der 34-jährige Autor lebt heute in New York. Zuletzt erschien 2010 sein Sachbuch „Tiere essen“. Als Taschenbücher erscheinen Foers Werke bei Fischer.

Hier ist der Trailer:

Außerdem in Kino und Fernsehen:

„Gefährten“
ab 16. Februar

Der englische Bauernsohn Albert (Jeremy Irvine) und sein Rassehengst Joey sind wahre Freunde. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ist Alberts Vater (Peter Mullan) jedoch gezwungen, das Tier an die Armee zu verkaufen. Joey erlebt nun an der Front die Schrecken des Krieges. Obwohl Albert zu Jung für den Militärdienst ist will er nach Frankreich, um seinen Gefährten Joey zu retten.

Star-Regisseur Steven Spielberg liefert mit „Gefährten“ die Verfilmung von Michael Mopurgos gleichnamigen Roman (orig. „War Horse“). Das Buch ist beim Carlsen Verlag erschienen und liegt dort auch als Taschenbuch mit Filmbildern und als E-Book vor.

Hier ist eine Einstimmung auf das Abenteuer von Krieg und Freundschaft:

„Yoko“
ab 16. Februar

Pia (Jaimie Bick) staunt nicht schlecht, als sie in ihrem Baumhaus auf das pelzige Yeti-Wesen Yoko trifft. Es kann sich unsichtbar machen, liebt Tiefgekühltes und kommt geradewegs aus dem Himalaya. Pia muss Yoko nun nicht nur vor ihrer Mutter (Jessica Schwarz), sondern vor allem vor dem fiesen Großwildjäger Thor van Sneider (Tobias Moretti) beschützen.

Die Vorlage stammt aus der Feder von Kinderbuchautor Knister. Wie auch seine Geschichten über die „Hexe Lili“, erscheinen die Yoko-Geschichten bei Arena. Zum Filmstart gibt es von „Yoko – Mein ganz besonderer Freund“ eine Sonderausgabe mit Filmbildern.

Hier ein paar bewegte Filmbilder:

„Luther“
ab 12. Februar, um 22 Uhr im ZDF

DCI John Luther (Idris Elba) ist ein guter, von den Kollegen geachteter Ermittler. Getrieben von Gerechtigkeitsdrang und Selbstzweifeln dringt der ebenso intellektuelle wie impulsive Detective tief in seine Fälle ein und stößt dabei auf seine eigenen Abgründe. In ihm brodelt eine heftige Wut, die ihn bei der Jagd auf Mörder und Psychopathen an die Grenzen des Legalen treiben.

Der englische Autor Neil Cross schrieb als Drehbuchautor für die BBC die Vorlage zu der Erfolgsserie „Luther“, die das ZDF ab dem 12. Februar ausstrahlt. Bei DuMont ist dazu dieses Jahr die Erstausgabe von Cross‘ Thriller „Luther – Die Drohung“ erschienen. Bereits seit 2011 führt DuMont Neil Cross‘ „Vergraben“.

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