An der Preisschraube drehen

Auch ganz unabhängig von den steigenden Übersetzungskosten müssen Bücher teurer werden. In diesem Sinne diskutiert die Branche in mehreren buchreport-Ausgaben über die seit Jahren stagnierenden Ladenpreise. Die Diskussion kocht ausgerechnet in der Wirtschaftskrise hoch, in der fast überall ein Druck auf die Preise ausgemacht wird. Der aufgestaute Leidensdruck:

  • Alle Kosten steigen, während die Preise stabil bleiben.
  • Die Rationalisierungspotenziale sind weitgehend ausgeschöpft.
  • Die Margen werden für alle Beteiligten dünner, was auch die Verteilungskämpfe mit den Urhebern wie mit dem Handel anheizt.

Pauschale Preisaufschläge funktionieren aber nicht, heißt es querbeet in den Verlagen, die Titel müssten individuell kalkuliert werden.

Dass die Preise leicht angezogen haben, zeigt der buchreport-Umsatztrend für den stationären Sortimentsbuchhandel (Stand bis einschließlich November 2009): Demnach waren die verkauften Bücher im Durchschnitt um 2% teurer als vor einem Jahr, Taschenbücher haben sich mit +1,5% etwas langsamer verteuert. Die Verteuerung hat im Sortiment den gesunkenen Absatz zum Teil kompensiert.

aus: buchreport.express 52/2009

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