Kurt Tucholsky, John Irving, Guy de Maupassant und Wilhelm Busch

5. April, 16.50 Uhr „Max und Moritz. Die unglaubliche Geschichte eines Kinderbuchs“
150 Jahre nach dem Erscheinen des Kinderbuchklassikers „Max und Moritz“ schaut ARTE sich die Lausbubengeschichten genauer an. Ihr Erschaffer Wilhelm Busch (1832-1908) gilt als Urvater der Comics. Bis heute wurden die Geschichten in 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. Sind die Streiche der beiden Buben heute noch so beliebt früher? Und was faszinierte die Leser von damals und heute? Am Ostersonntag gibt die Dokumentation „Max und Moritz: Die unglaubliche Geschichte eines Kinderbuchs“ Antworten.

8. April, 22 Uhr „John Irving und wie er die Welt sieht“
Die Dokumentation „John Irving und wie er die Welt sieht“ zeigt die privaten Seiten des US-amerikanischen Autors. Nicht nur der Schriftsteller selbst kommt zu Wort, sondern auch seine Frau und die Menschen, die ihm das Material geliefert haben für seinen Blick auf die Welt. Mit seinem Roman „Garp und wie er die Welt sah“ gelang Irving 1978 der Durchbruch. Heute gehört er zu den meistgelesenen Autoren der Welt: Mehr als 10 Mio. Exemplare seiner Bücher sind in über 30 Sprachen verkauft worden.

13. April, 20.15 Uhr „Bel Ami“
In „Bel Ami“ von Guy de Maupassant beginnt der schöne Ex-Soldat Georges Duroy 1980 in Paris systematisch, die im Krieg vernachlässigten Frauen zu verführen, weil er sich so in die Welt der Schönen und Reichen einschleichen möchte. In der modernen Verfilmung spielt der „Twilight“-Star Robert Pattinson den Frauenschwarm. ARTE zeigt den Kostümfilm am 13.4.2015 um 20.15 Uhr.

22. April, 21.45 Uhr „Die wilden Zwanziger – Teil 1: Berlin und Tucholsky“
Die Reihe „Die wilden Zwanziger“ beleuchtet ein turbulentes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Den Auftakt bildet der Teil „Berlin und Tucholsky“. Der Journalist, Satiriker und Lyriker war einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Bekannt geworden ist er mit seiner Kritik am Militarismus des Kaiserreiches und seinem Satz „Soldaten sind Mörder“. Viel zitiert wird momentan im Zusammenhang mit den Charlie Hebdo-Karikaturen sein Artikel „Satire darf alles“. Schon früh warnt der Jude Tucholsky vor den Nazis. Er ertrug das politische Klima in Deutschland nicht mehr und ging 1930 ins Exil nach Schweden, wo er 1935 starb. 

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