Mord an der Küste

Charlotte Link ist laut Angaben ihres Verlages Blanvalet die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Über 20 Millionen verkaufte Bücher sprechen ihre eigene Sprache. Ihr aktueller Roman „Im Tal des Fuchses“ steht seit September des vergangenen Jahres auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste. Über eine Millionen verkaufte Exemplare fallen allein auf ihren 2009 erschienen Krimi „Das andere Kind“. 2012 wurde das Buch als Zweiteiler für das Fernsehen verfilmt.Von Arte werden jetzt beide Teile der Bestsellerverfilmung in direkter Abfolge ausgestrahlt.
Zum Film: Die Londoner Ärztin Leslie (Marie Bäumer) reist anlässlich der Verlobung ihrer Freundin Gwen (Bronagh Gallagher) in das Küstenstädchen Scarborough. Dort wird eine Studentin tot aufgefunden. Kurz nach der Verlobungsfeier geschieht ein weiterer brutaler Mord. Der Hauptverdächtige ist Gwens Verlobter Dave (Fritz Karl)„Das andere Kind“ läuft am 24. Mai um 20.15 Uhr auf Arte.
„Wer zu lieben wagt“

Maria (Christine Neubauer) arbeitet als Beraterin einer Kanzlei für Scheidungsrecht in Thailand. Die geschiedene Frau hat das Vertrauen in Ehe und Liebe verloren. Trotzdem bereitet sie für ihre Schwester Clara (Suzan Anbeh) eine Hochzeitsfeier vor. Bei den Feierlichkeiten bricht Clara zusammen, bei ihr wird ein Hirntumor festgestellt. Nur der Spezialist Dr. Martin Wagner (Hardy Krüger jr.) könnte helfen. Doch der überraschend gutaussehende Mediziner will nicht eingreifen. Er musste Sterbehilfe bei seiner Frau leisten und ist traumatisiert. Maria versucht ihn umzustimmen – und vielleicht wagen am Ende beide, wieder zu lieben.

Der Film „Wer zu lieben wagt“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kristin Hannah. Die Romane der US-Autorin werden hierzulande bei Ullstein herausgegeben. Zuletzt ist dort „Blüten im Wind“ erschienen. Im September dieses Jahres soll der 2012 im Original erschienene Titel „Zwischen uns das Meer“ folgen. Der Film läuft am 25. Mai um 21.45 Uhr in der ARD.

„Ein Fall für Annika Bengtzon – Lebenslänglich“

Ein heldenhafter Elitepolizist (Christopher Wollter) wird aus nächster Nähe erschossen. Auf der Tatwaffe finden sich die Fingerabdrücke der Ehefrau (Sandra Andreis). Ein klarer Fall, so scheint es. Die Reporterin Annika Bengtzon (Malin Crépin) hat jedoch ihre Zweifel. Sie recherchiert und begiebt sich damit auf unheilvolles Terrain. Je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr bringt sie ihr eigenes Leben in Gefahr.

Die Krimis um die schwedische Journalistin Annika Bengtzon stammen aus der Feder der Autorin Liza Marklund. Die ersten Romane der Bengtzon-Reihe sind in Deutschland ab 2000 bei Hoffmann und Campe herausgegeben worden. Der Roman „Lebenslänglich“ wurde 2007 bei Rowohlt verlegt, genau wie ein Kurzgeschichtenband, der später von List neu aufgelegt wurde. Marklunds letzten beiden sowie Teile ihrer älteren Krimis finden sich bei Ullstein im Programm. Bisher sind neun Romane der Serie erschienen.

Der Film kommt am 26. Mai um 20.15 Uhr auf Einsfestival.

„Katie Fforde: Harriets Traum“

Harriet (Wanda Colombina) ist bereits mit 16 Jahren Mutter geworden. Auch mit Mitte 20 lebt sie noch bei ihren Eltern, die auch das Sorgerecht für ihren Sohn Matthew (Markus Quentin) haben. Harriets würde gerne auf eigenen Beinen zu stehen, um endlich selbst die volle Verantwortung für Matthew tragen zu können. Ihr großer Traum ist es, Fotografin zu werden. Die strengen Eltern hören so riskante Berufspläne überhaupt nicht gerne und bringen Matthew zur Sicherheit in ein Internat. Daraufhin nimmt Harriet Reißaus. Zum Glück kommt sie auf dem Hausboot der freunlichen Lehrerin May (Ulrike C. Tscharre) unter. Und zum noch größeren Glück findet sie Arbeit bei dem ebenso bekannten wie charmanten Fotografen Leo Purbright (Ben Braun). Doch das Glück ist ein trügerisches…

Der Film basiert auf Katie Ffordes Roman „Wilde Rosen“, der früher unter dem Titel „Zum Teufel mit der Liebe“ vertrieben wurde und 1995 der zweite veröffentlichte Roman der britischen Autorin überhaupt war. Seitdem hat die emsige Schriftstellerin 16 Romane folgen lassen, von denen 14 bereits auf Deutsch erschienen sind. Ffordes Gesamtwerk wird seit 2002 bei Bastei Lübbe herausgegeben.

Hier ein Making-of des Films, der am 26. Mai um 20.15 Uhr im ZDF läuft:

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