Knöpfe und Küsse

1912 veröffentlichte der französische Schriftsteller Louis Pergaud seinen Roman „Der Krieg der Knöpfe. Der Roman meines zwölften Lebensjahres.“ 1964 ist der Roman um zwei rivalisierende Jugendbanden bei Rowohlt auf Deutsch erschienen. Zwei Jahre zuvor hatte Yves Robert eine bis heute bekannte Verfilmung des Kinderbuches geschaffen. 2010, nach Ablauf des Urheberrechtsschutzes, entwickelten sich in Frankreich parallel zwei neue Kinoprojekte aus dem Stoff. Eine der in Frankreich zeitgleich angelaufenen Versionen kommt nun in die deutschen Kinos.

Regisseur Christophe Barratier hat die Handlung in das Jahr 1944 verlegt: Spätestens nachdem zwei Jungs aus dem Örtchen Longeverne von Kindern aus dem Nachbarort Velrans aufs Übelste beschimpft werden, herrscht Krieg zwischen den Cliquen der ohnehin verfeindeten Dörfer. Um den Gegner die Ehre zu nehmen, schneiden die Banden dem Feind nach jeder Keilerei sämtliche Knöpfe von der Kleidung ab. Ablenkung von den ständigen Scharmützeln bietet nur Violette (Ilona Bachelier), die erst seit Kurzem in der Gegend wohnt. Als sich herausstellt, dass sie Jüdin ist und in großer Gefahr schwebt, vergessen die Kinder ihre Rivalität und beschließen, dem Mädchen zu helfen.

Louis Pergauds Klassiker ist seit 2004 bei Rowohlt in einer Neuausgabe im Programm. Beim Kinderbuchverlag Wolff erscheint zudem „Der Krieg der Knöpfe. Band 1: Der Schatz“, eine Adaption als Graphic Novel.

Hier ist der Trailer zum Film, der am 12. April in die Kinos kommt: 

Außerdem ab Donnerstag im Kino:

„Nathalie küsst“

Nathalie (Audrey Tautou) und François (Pio Marmaï) sind das perfekte Paar. Sie sind glücklich und feiern ihre Liebe, wo immer es geht. Doch eines Tages kommt François nicht nach Hause. Er ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Fortan muss Nathalie alleine zurecht kommen. Sie stürzt sich in die Arbeit, schottet sich privat ab. Auch den Annäherungsversuchen ihres Chefs (Bruno Todeschini) begegnet sie mit der gebührenden Schroffheit. Eine neue Wendung nimmt ihre Leben erst, als sie sich aus einem Impuls ihren schüchternen Mitarbeiter Markus (François Damiens) schnappt und küsst. Markus setzt alles auf eine Karte und Nathalie ist wieder bereit, sich auf jemanden einzulassen. Eine empfindsame Liebesgeschichte beginnt.

Grundlage für den Film bildet der gleichnamige Roman von David Foenkinos. Der Autor hat nicht nur das Drehbuch geschrieben sondern auch, gemeinsam mit seinem Bruder Stéphane Foenkinos, die Rolle des Regisseurs übernommen. Foenkinos‘ Roman „Nathalie küsst“ erschien 2011 bei C.H. Beck, wo jetzt auch eine Filmausgabe vorliegt. Auch seine Romane „Das erotische Potential meiner Frau“ (2005) „Größter anzunehmender Glücksfall“ (2006) „Unsere schönste Trennung“ (2010) sind bei C.H. Beck erschienen.

Hier ist ein Vorgeschmack auf „Nathalie küsst“:

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