Das sind die Regeln für das Ranking »Die 100 größten Buchverlage«

  • Die Daten für das buchreport-Ranking „Die 100 größten Buchverlage“ werden durch eine Umfrage unter ca. 130 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben. Befragt werden Verlage, die den Schwerpunkt ihrer Produktion auf Bücher (in diversen Formaten, auch Substituten) und Fachinformation legen, dort in der Regel in Fachzeitschriften/E-Journals, aber auch Datenbankangebote einschließlich Lösungsanwendungen.
  • Die Angaben beruhen auf Selbstauskunft der Verlage, ergänzt durch Recherchen der Redaktion. In einigen Fällen waren Schätzungen durch die Redaktion nicht zu vermeiden.
  • Die Anmerkungen und Meldungen sind in der Regel redaktionell erstellt, das gilt zum Teil auch für die Hinweise auf umsatzstarke Titel/Produkte im vergangenen Jahr. Dabei wurde auf Daten des großen Handelspanels des Marktforschungsunternehmens Media Control zurückgegriffen. Unter dem Stichwort „Meldungen“ wird bei Vorliegen von buchreport-Beiträgen auf entsprechende Fundstellen auf buchreport.de hingewiesen.
  • Einige der im Ranking aufgeführten Verlagsgruppen sind durch Beteiligungen mit anderen im Ranking genannten Verlagsgruppen verbunden oder stehen mehrheitlich in ihrem Eigentum. Diese Tochterunternehmen werden dann aufgeführt, wenn sie als eigenständige publizistische und organisatorische Einheiten agieren. Die Konzernzusammenhänge werden am Kopf des Verlagseintrags aufgezeigt.
  • Entscheidend für die Platzierung im Ranking sind die Nettoumsätze, die Verlage durch den Verkauf eigener Produkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielen. Ausschlaggebend sind Umsätze, die die Verlage selbst durch Abgabe an Handelspartner erzielen, und zwar zum Verlagsabgabepreis sowie durch den Direktverkauf an Endkunden. Verlage, die exklusiv Sonderausgaben für ihre eigene Vertriebsschiene produzieren, wie etwa die Weltbild-Gruppe, sind im Ranking nicht berücksichtigt.
  • Eine ganze Reihe der im Ranking aufgeführten Unternehmen machen wesentliche Umsätze außerhalb des deutschsprachigen Raums bzw. mit technischen Betrieben, mit Buchhandel, mit Beratungs- und Vertriebsdienstleistungen. Bei der Berechnung der Medienumsätze, nach denen sich die Platzierung im Ranking richtet, werden diese Einnahmen so weit möglich nicht berücksichtigt oder es wird in den Anmerkungen auf sie hingewiesen. Das Gleiche gilt für Umsätze, die z.B. mit Nonbooks oder Publikumszeitschriften erzielt werden. Diese Erlöse werden in der Regel separat als „Gesamtumsatz“ ausgewiesen und kommentiert.
  • Seit 2006 werden bei der Berechnung der Medienumsätze im Ranking auch Seminare und andere Weiterbildungsangebote berücksichtigt, weil diese mittlerweile zum integrierten Angebot von (Fach-)Verlagen gehören. Bei den Bildungsverlagen spielen die umfassenden Fortbildungsangebote keine große Rolle mehr, weil sich die Verlage (wie Cornelsen) von diesen Angeboten getrennt oder (wie Klett) herausgerechnet haben.
  • Das Ranking bezieht sich auf das Kalenderjahr 2017, sofern nicht in Einzelfällen ein anderes Geschäftsjahr der Unternehmen angegeben ist. Auch derartige Abweichungen sind als Anmerkung ausgewiesen.

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