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Zu viele Verlagsmarken?

Die Imprint-Analyse im buchreport.magazin 5/2017

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Jährlich erweitern die Verlage ihr Portfolio an Verlagsmarken. Besonders Digitalimprints stehen derzeit hoch im Kurs. Dabei spielt die Fokussierung auf bestimmte Genres und Themenfelder ebenso eine Rolle wie das interne Teambuilding und die Erschließung neuer Vertriebswege. Doch erfüllen die immer neuen Marken noch ihre Orientierungs- und Vermittlungsfunktion im Buchhandel? Das hat buchreport in einer Umfrage ermittelt. Die Antworten der 295 Teilnehmer zeichnen folgendes Bild:

  • 80% der Buchhändler sind der Ansicht, dass es zu viele Imprints gibt.
  • 40% können Imprints nur teilweise zuordnen, immerhin 24% aber in den allermeisten Fällen.
  • 12% fällt die Zuordnung häufig schwer, 5% erkennen die Zugehörigkeit zum Verlag nur in den wenigsten Fällen.
  • Die Mehrheit der befragten Buchhändler stimmt der Aussage zu: „Imprints tragen zur Verwirrung bei.“

Als Gründe für die vorwiegende Imprint-Skepsis nennen die Buchhändler vor allem die häufig fehlende Klarheit des Profils. Auch praktische Aspekte wie die schwierige Einordnung der Imprints nach ISBNs in die Warenwirtschaftssysteme sowie die Vielzahl an Vorschauen sind vielen ein Ärgernis.

Dennoch erkennen einige Befragte in Imprints auch eine Hilfe bei der Auswahl für das eigene Sortiment sowie bei der Einordnung und Platzierung in der Buchhandlung. Im Kundenkontakt böten die Verlagsmarken allerdings keine Unterstützung, zumal die meisten Kunden nicht nach Verlagsmarken einkauften.

Den gesamten Artikel aus dem buchreport.magazin 5/2017 zu den zentralen Vor- und Nachteilen von Imprints für Verlage und Sortimenter lesen Sie hier.

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