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Wissenschaftliche Buchgesellschaft baut Shop-in-Shop-Modell aus

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) weitet ihre Kooperation mit dem stationären Buchhandel aus: Nach einem Pilotprojekt mit einer Thalia-Filiale in Berlin im Frühjahr 2019 kündigt die wbg für den Herbst weitere Partnerbuchhandlungen an, die Titel der wbg-Marken ins Sortiment nehmen werden.

Die Kooperation läuft bereits in den Buchhandlungen Storm in Bremen, v. Mackensen in Wuppertal, Decius in Hannover, Stephanus in Karlsruhe, Scheuermann in Duisburg, Bültmann & Gerriets in Oldenburg, Wenner in Osnabrück, Eckermann in Weimar, Bücher Bosch in Bad Godesberg und Lünebuch in Lüneburg sowie in den Thalia-Filialen in Berlin Steglitz, Münster, Bonn und Stuttgart.

Geplant hat die wbg Eröffnungen in 9 Städten in ganz Deutschland, nämlich in Friedrichshafen, Freiburg, Leipzig, Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, Dortmund, Bielefeld und Augsburg. Aktuell sind über 20 Präsenzen im Buchhandel eröffnet und in Vorbereitung. Im Herbst soll der 25. Shop eröffnet werden.

Das Modell der wbg-Shops sei für Händler wie für wbg-Mitglieder ein Gewinn, wirbt das Unternehmen in einer Medienmeldung:

  • Mitglieder könnten die für sie interessanten Titel nicht nur im Katalog, sondern auch vor Ort in Augenschein nehmen.
  • Buchhandlungen würden ihr Sortiment mit hochwertigen Sach- und Fachbüchern erweitern und zahlungskräftige Käufer gewinnen.
  • Ein viermal jährlich erscheinendes wbg-Magazin, Mailings und Sonderprospekte sowie Veranstaltungen sollen bei den 85.000 Mitgliedern regelmäßig für „Kaufimpulse“ sorgen.
  • In den Buchhandlungen mit wbg-Shop werden jeweils ein Regal sowie ein Präsentationstisch und/oder eine Sonderpräsentation mit insgesamt rund 300 Titeln bestückt.
  • Die Sortimentsauswahl trifft die wbg in Absprache mit den Buchhandlungen.
  • Das Sortiment reiche von Sachbüchern bei wbg Theiss und Buchkunst bei wbg Edition bis hin zu ausgewählten Fachbüchern bei wbg Academic.
  • Neben der Präsenz von wbg-Büchern ist eine Zusammenarbeit bei Veranstaltungen geplant.

Die wbg achte darauf, dass es an jedem Standort exklusiv nur einen Buchhandelspartner gebe, erklärt Dirk H. Beenken, Geschäftsführender Direktor der wbg, die Expansionsstrategie. Potenzial sehe er noch „in mindestens 100 deutschen Groß- und Universitätsstädten“.

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