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»Wir wollen die Verlage am Leben erhalten«

Im Wissenschaftsmarkt werden die Aufgaben der Akteure neu verhandelt. Oliver Hinte von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln rät im emotional aufgeladenen Diskurs zur Sachlichkeit.

Viele für Normalverbraucher sperrige Begriffe wie Open Access, Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz oder Deal wirbeln derzeit die Wissenschaftskommunikation kräftig durcheinander. Aufseiten der Bibliotheken geht es um einen unkomplizierten und rechtssicheren Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken, der in Deutschland durch das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) geregelt werden soll. Verlage und Fachinformations-Buchhändler auf der anderen Seite bangen hingegen um ihre klassischen Geschäftsmodelle. Vor allem die Rolle des Buchhandels ist durch forcierte Direktvertriebsstrategien der Verlage und die Verlagerung hin zu einem für Nutzer unbeschränkten, kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information (Open Access) unklar.

Oliver Hinte, Fachreferent für Rechtswissenschaft an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, erläutert im Interview, wie sich die Erwerbsstrategien der Bibliotheken verändern und wie Verlage und Händler weiterhin ihre Stärken ausspielen können.

Die Infrastruktur der Wissenschaftskommunikation gerät derzeit ins Wanken. Was sind für Sie die größten Herausforderungen in diesem Prozess?

Für die Universität zu Köln steht das Logistikproblem an erster Stelle. Wir sind allein wegen des beschränkten Platzes gezwungen, die Digitalisierung voranzutreiben. Die Herausforderung ist hier, dass Datenbanken langzeitverfügbar sein müssen, sodass wir immer auch auf ältere Versionen zugreifen können. Wenn das nicht gewährleistet ist, können wir solche Verträge gar nicht erst abschließen.

Gerade in der Diskussion um das UrhWissG sind die Fronten verhärtet. Wie soll künftig ein versöhnliches Miteinander gelingen?

Wir müssen vor allem Informationen vernünftig austauschen, statt fundamentalistisch zu agieren. Es gibt überall schwarze Schafe, aber man darf das nicht verallgemeinern und man muss im Gespräch bleiben. Aus meiner Sicht ist es wichtig, neue und jüngere Akteure aufs Feld zu bringen, die noch nicht verbraucht sind und sich noch nicht aufgerieben haben.

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