»Wir schaffen keine Nähe mehr zum Buch«

Hat unser Produkt ausgedient oder verkaufen wir es nicht richtig?“, fragte Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller bei den Berliner Buchtagen. Die Erkenntnis, dass 6 Mio Buchkäufer verloren gegangen sind, hat die Branche durchgerüttelt.

Ralf Biesemeier, seit 10 Jahren mit Readbox als Digitaldienstleister für Verlage aktiv, plädiert für mehr Mut und Anpack-Mentalität. Sein Rezept bei der Zielgruppenansprache: Von anderen Branchen lernen, originäre Marketingkompetenz in die Unternehmen bringen, mit entsprechender IT-Power die Effizienz steigern. Und konsequent das umsetzen, was viele bereits verstanden haben: Weniger Produkt- und mehr Kundendenken.

 

Netflix ist in aller Munde. Gaming wird zum öffentlichen E-Sport-Event stilisiert. Und die Buchbranche hat Millionen Käufer verloren. Sind Gewinner und Verlierer der Digitalisierung schnell ausgemacht?

Die Buchbranche hat ein Imageproblem. Wenn man das Stichwort Buch außerhalb der Branche fallen lässt, klingt das für viele in der heutigen Zeit erst einmal lahm. Dabei setzt der deutsche Buchmarkt immer noch mehr als 9 Mrd Euro um. Über Spo­tify und Netflix sprechen zwar alle, aber Musik, Filme und Games – einschließlich Konsolen – kommen in Deutschland zusammen genommen auf weniger Umsatz. Wir haben eine Daseinsberechtigung und allen Grund, den Kopf hochzuhalten. Das Buch ist nicht alt und blöd – es findet aber in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr ausreichend statt, wie der Börsenverein in seiner aktuellen Studie auch festgestellt hat.

Am Buchimage muss die gesamte Branche arbeiten – und zwar nicht im Buchhandel. Diejenigen, die sich dort aufhalten, sind ohnehin buchaffin. Wir müssen dort präsent sein, wo die Zielgruppen sind, die wir aktuell nicht erreichen.

Dazu gehören auch die 6 Mio verlorenen Buchkäufer. Lösungen sind noch nicht in Sicht.

Es ist ja auch ein schwieriges Thema. Der Kampf ist nicht verloren, aber wir haben mit unserem Produkt einen natürlichen Nachteil.

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