»Wir haben sogar eine Vorreiterrolle«

Tom Oberbichler ist im Dezember zum neuen 1. Vorsitzenden des Selfpublisher-Verbands gewählt worden. Im Interview spricht er über Lage und Perspektive des Selfpublishings.

Tom Oberbichler (Foto: Sabine Starmayr)

Wie ist die Stimmung bei den Self­publishern?

Es herrscht immer noch Aufbruchsstimmung. Viele Autoren sind schon angekommen, es gibt aber auch viele, die das Selfpublishing erst neu für sich entdecken. Ich erlebe die Szene als sehr schwungvoll und positiv.

Ist der Markt für Selfpublishing-Titel nicht mittlerweile gesättigt?

Natürlich gibt es in den Amazon-Top-10 nur jeweils 10 Plätze. Aber gerade der E-Book-Bereich, wo die meisten Selfpublisher Fuß fassen können, bietet weiterhin viele Möglichkeiten. Meiner Einschätzung nach befinden wir uns da immer noch in einer Wachstumsphase. 

Das liegt zum Teil auch an der sehr niedrigen Bepreisung. Ist das für Autoren nicht letztlich ein Nachteil?

Das muss man differenziert betrachten: Im Sachbuch-Segment ist man von Niedrigpreisen weitgehend verschont. Im Romance-Bereich sehen sich allerdings tatsächlich viele gezwungen, mit ganz niedrigen Preisen zu agieren, um nach vorne zu kommen. In anderen Genres wie Krimi und Thriller oder Fantasy ist hingegen zu beobachten, dass sich Autoren wie Leser langsam daran gewöhnt haben, dass ein Buch auch etwas mehr kosten darf. Total billig kann jedenfalls kein langfristiges Geschäftsmodell sein.

Der Verband hat sich in diesem Jahr weiter vernetzt und neue Förderpartner gewonnen. Fruchtet Ihr Networking?

Aktuell dürfen wir tatsächlich die Früchte unserer Arbeit der letzten Jahre genießen und sind in der glück­lichen Situation, dass interessante Ansprechpartner von selbst auf uns zukommen. Das ist zum einen eine wachsende Zahl von Dienstleistern, die Angebote für Autoren entwickeln, zum anderen sprechen uns der Börsenverein sowie Online-Anbieter von Tolino bis Amazon an, wenn sie wissen wollen, was in der Self­publishing-Szene los ist. Ich sehe uns da auf einem guten Weg, sowohl online als auch mit unseren Präsenzen auf den Messen in Frankfurt, Leipzig und Berlin.

Auch Verlage bauen ihr Engagement aus ...

Ja, gerade die großen Publikumsverlage sind selbst in der Selfpublishing-Szene aktiv oder sehen zumindest mit einem interessierten Auge zu. Dennoch sind das oft noch zwei Welten, die nebeneinander existieren. Andererseits wächst die Zahl unter den erfolgreichen Selfpublishern, die nur für das Printbuch die Rechte abgeben, wenn sie mit einem Verlag zusammenarbeiten. Auch die Zahl der Hybridautoren nimmt zu, die einige Titel bei Verlagen, einige im Selfpublishing veröffentlichen.

Haben Selfpublisher also ihre Außen­seiterrolle in der Branche abgelegt?

Ich habe den Eindruck, dass wir in vielen Bereichen sogar eine Vorreiterrolle haben ...

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