Wie innovativ sind Verlage, Herr Schlüter?

Das angestammte Buchverlags- und Fachzeitschriftengeschäft erweist sich immer noch als relativ solide. Aber Digitalisierung und Medienkonkurrenz drücken, eröffnen andererseits auch neue Optionen. Bei vielen Verlagen steht deshalb das Thema Innovation auf der Agenda.

Der „Innovationsmonitor Publishing 2019/20“ hat das Innovationsmanagement in Verlagen untersucht, mit einer quantitativen Umfrage unter 110 Verlagen plus qualitative Tiefeninterviews mit 16 Vertretern aus großen, mittleren und kleinen Publishing-Unternehmen.

Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum an Innovationsaktivitäten – vom eher intuitiven Umgang bis hin zu elaborierten Innovationsprozessen, variierend nach Verlagssegment und -größe. Die Verlage empfinden die digitale Transformation durchaus als Bedrohung, gehen aber unterschiedlich damit um. Dazu gehören:

  • das Screening neuer Technologien
  • der Einsatz von Innovationsmethoden und Geschäftsfeldentwicklung
  • die Einbeziehung von Kunden und Partnern in Innovationsprozesse.

Okke Schlüter, Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart, erläutert und diskutiert im buchreport-Interview Ergebnisse und Eindrücke der Befragungen, über Innovationskultur sowie Voraussetzungen und Techniken des Innovationsmanagements.

Was zeigt das Innovationsbaro­meter?

Schlüter: Um in der meteorologischen Metapher zu bleiben: Der Himmel reißt auf, weil die Verlage enorme Fortschritte machen, bewusst und gezielt Innovationen anzugehen. Das war vor fünf Jahren noch deutlich weniger der Fall. Der andere Kernbefund: Es gibt kein Standardverfahren für Innovationsmanagement im Verlag. Das Vorgehen muss an die jeweiligen Verhältnisse und Bedürfnisse angepasst werden. Das gilt auch für die richtige Methode, besser: einen Methodenmix, der an das jeweilige Unternehmen angepasst wird.

Verstehen die verschiedenen Verlage unter „Innovation“ überhaupt das Gleiche?

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