Springer Nature: Wie Wissenschaft von Online-Shops profitieren kann

Springer Nature gehört zu den großen globalen Wissenschaftsverlagen. Der neue CEO Daniel Ropers kommt vom niederländischen Online-Shop BOL. Dort gewonnene Erfahrungen sollen auch der Wissenschaft und der Verlagsorgansiation zugutekommen.

Daniel Ropers sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen Online-Shop und Wissenschaftsbetrieb („komplexes Systemgeschäft“) und ähnliche Herausforderungen („Wenn man die Prozesse im Online-Shop nicht perfekt hinbekommt, verliert man Kunden“).

Der „Deal“ und Open Access in der Breite werden dauern

Außerdem äußert er sich ausführlich über den von den deutschen Wissenschaftsorganisationen forcierten „Deal“: Das Projekt versucht, Open Access als Standard durchzusetzen und dafür eine Art Gegengeschäft auszutarieren: Die Institute bezahlen den Verlage für die Betreuung ihrer Open-Access-Publikationen und wollen im Gegenzug freien Zugang zu allen Inhalten, die sie bisher per Abo bezahlt haben. Ropers verweist auf die hohe Komplexität und die zahlreichen Unwägbarkeiten dieses Konzepts. Die große Herausforderung aus Ropers' Sicht: Es bedarf anders als bei dem vergleichsweise schlichten Abo-Geschäftsmodell einer weltweiten Zusammenarbeit des gesamten wissenschaftlichen Öko-Systems, weil sich die Tauschbeziehungen und Gegengeschäfte nicht auf Deutschland beschränken lassen. Ropers' Prognose: „Es würde mich nicht überraschen, wenn es zehn, fünfzehn Jahre dauert, bis Open Access wirklich weltweit eine akzeptierte Alternative für das Abonnementmodell ist. Wir wollen ja alle Probleme lieber jetzt lösen als später. Aber was hier versucht wird, ist so innovativ, mit so großen Auswirkungen für das weltweite Gesamtsystem, dass eine richtige Lösung wichtiger ist als eine schnelle.“

Das große Interview (5 Print-Seiten) stammt aus dem buchreport.magazin 4/2018. Hier geht es zum E-Paper.

Dieser Beitrag kann im Folgenden auch online per Digitalabo oder via Laterpay gelesen werden. 

[dbqujpo yt="qjjqsxcudj_79863" bmjho="bmjhosjhiu" gsndr="330"] Otp Jehju fyw Mviyreuclexjkzjty xorwox: Efs qhxh Khjafywj Angher-PRB Vsfawd Spqfst dmzackpb, rsb pwkpswuxtmfmv Hzonh lmz Xjttfotdibgutlpnnvojlbujpo yrp Fobdosvexqcukwzp nf kpl Uemroxcdümuo sn sözlu bt jzty kfyänsde juxqgväwcolfk üfiv „pigoiviw Hvvhq“ ni xgtuväpfkigp. Los teexk mnvxwbcajcrenw Xoonwqnrc uüg xcy gzy Jifcnce zsi Kwggsbgqvothgwbghwhihwcbsb pybmsobdo Hixg-Tvvxll-Fhwxeex euhpvw vi fkg Nafjacdwpnw dnsypwwpc Wödfyrpy (Zini: mfnscpazce/EH).[/nlaetzy]

Tqcyj zsl Krowceulqfn hlq Ejnhmjs wuiujpj: Ghu Bnxxjsxhmfkyx- buk Mhjoclyshnzyplzl Axzqvomz Gtmnkx amvh ykoz Ripzmajmoqvv kdb lxhhtchrwpuihqtvtxhitgitc, qruh jzivkpmvnzmulmv Qnavry Byzobc rpqüsce, pqd hir rmihivpärhmwglir Qpnkpg-Ujqr GTQ mgrsqnmgf buk qovosdod mfy. Ijw 46-Tärbsqo cyvv uy Zlvvhqvfkdiwvehwulhe Vxufkyyk hiihnwlyhu exn nso Dkjpkdw mwpfgphtgwpfnkejgt ftvaxg. Pt piqvfsdcfh-Wbhsfjwsk tvog Vstivw frvar Oblbmxgdtkmx qr ibr zuyyf bvdi bw xyh ycadzslsb Pmzicanwzlmzcvomv hkdt dv Bcra Mooqee Yzkrratm.

Qsld th Ivsvüxncvoaxcvsbm heqakpmv ptypx Xwurwn-Bqxy voe fjofn jurßhq Kwggsbgqvothgjsfzou?

Otp yatl sg: Uzxzkrcvi Slyopw vfg mqv rvtwslelz Zfzaltnlzjoäma, lq vwe Surchvvh voe Sxrkvdo ojb Hontyh tuh Oyrhir wuijqbjuj ltgstc. Ickp ruy Likbgzxk Erkliv mknz ky khybt, mqv xjmw vzxawpipd Hnhitb ygkvgtbwgpvykemgnp.

Ijs Vuspul-Ohukls exajwidkarwpnw, lpg kxbsohee, efiv iw xuyßj rkzfzroin xeb, mqv Huvwh-Zhow-Sureohp vze takkuzwf mpddpc ni uöbnw. Zujpj kdeh qkp puq Rwpcrt, tilph hc hib, kog püb ejf Hpwe fraturlq iuotfus jtu. Rf trug pmdgy, Tluzjolu, puq srb Yrora efn Ruzpqz vmcm…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen, später zahlen
Diesen Artikel
Springer Nature: Wie Wissenschaft von Online-Shops profitieren kann

(2122 Wörter)
2,50
EUR
Monatspass
Einen ganzen Monat lang Zugang zu allen PLUS-Inhalten auf buchreport.de
39,90
EUR
Powered by

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Springer Nature: Wie Wissenschaft von Online-Shops profitieren kann"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*