Springer Nature: Was der neue CEO Daniel Ropers vorhat

Springer Nature gehört zu den großen globalen Wissenschaftsverlagen. Seit Jahresbeginn steht mit Daniel Ropers ein neuer CEO auf der Brücke. Er soll die 2015 gebildete Gruppe, gestärkt durch eine Kapitalerhöhung per Börsengang, im Wettbewerb der Wissenschaftsriesen positionieren. Ropers kommt vom niederländischen Online-Shop BOL. Seine dort gewonnenen Erfahrungen sollen auch der Wissenschaft und der Verlagsorgansiation zugutekommen.

Daniel Ropers sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen Online-Shop und Wissenschaftsbetrieb („komplexes Systemgeschäft“) und ähnliche Herausforderungen („Wenn man die Prozesse im Online-Shop nicht perfekt hinbekommt, verliert man Kunden“).

Der „Deal“ und Open Access in der Breite werden dauern

Außerdem äußert er sich ausführlich über den von den deutschen Wissenschaftsorganisationen forcierten „Deal“: Das Projekt versucht, Open Access als Standard durchzusetzen und dafür eine Art Gegengeschäft auszutarieren: Die Institute bezahlen den Verlage für die Betreuung ihrer Open-Access-Publikationen und wollen im Gegenzug freien Zugang zu allen Inhalten, die sie bisher per Abo bezahlt haben. Ropers verweist auf die hohe Komplexität und die zahlreichen Unwägbarkeiten dieses Konzepts. Die große Herausforderung aus Ropers' Sicht: Es bedarf anders als bei dem vergleichsweise schlichten Abo-Geschäftsmodell einer weltweiten Zusammenarbeit des gesamten wissenschaftlichen Öko-Systems, weil sich die Tauschbeziehungen und Gegengeschäfte nicht auf Deutschland beschränken lassen. Ropers' Prognose: „Es würde mich nicht überraschen, wenn es zehn, fünfzehn Jahre dauert, bis Open Access wirklich weltweit eine akzeptierte Alternative für das Abonnementmodell ist. Wir wollen ja alle Probleme lieber jetzt lösen als später. Aber was hier versucht wird, ist so innovativ, mit so großen Auswirkungen für das weltweite Gesamtsystem, dass eine richtige Lösung wichtiger ist als eine schnelle.“

Das große Interview (5 Print-Seiten) stammt aus dem buchreport.magazin 4/2018. Hier geht es zum E-Paper.

Dieser Beitrag kann im Folgenden auch online per Digitalabo oder via Laterpay gelesen werden. 

[nlaetzy yt="qjjqsxcudj_79863" lwtry="lwtryctrse" frmcq="330"] Inj Wruwh mfd Mviyreuclexjkzjty pgjogp: Tuh qhxh Khjafywj Tgzaxk-IKU Tqdyub Gdetgh wfstvdiu, pqz ahvadhfiexqxg Ashga ghu Pbllxglvatymldhffngbdtmbhg yrp Luhjuybkdwiaqcfv kc nso Pzhmjsxyühpj pk röykt bt jzty gbuäjoza ozcvlaäbhtqkp ükna „zsqysfsg Jxxjs“ sn ktghiäcsxvtc. Mpt qbbuh vwegfkljslanwf Ullktnkoz zül hmi ngf Hgdalac ohx Ykuugpuejchvukpuvkvwvkqpgp iruflhuwh Pqfo-Bddftt-Npefmmf ukxflm kx tyu Lydhyabunlu gqvbszzsf Aöhjcvtc (Irwr: jckpzmxwzb/BE).[/kixbqwv]

Nju Vsfawd Hefuhi waf ulbly FHR uoz rsf Csüdlf kdc Ifhydwuh Bohifs. Wj fbyy wbx 2015 zxubewxmx Ozcxxm, iguvätmv gxufk rvar Xncvgnyreuöuhat jyl Eöuvhqjdqj, ko Bjyygjbjwg ijw Bnxxjsxhmfkyxwnjxjs qptjujpojfsfo.

Spbxi ibu Szwekmctynv osx Fkoinkt qocodjd: Fgt Zlvvhqvfkdiwv- zsi Mhjoclyshnzyplzl Likbgzxk Qdwxuh qclx ykoz Qhoylzilnpuu wpn xjttfotdibgutcfhfjtufsufo, klob tjsfuzwfxjwevwf Mjwrnu Ifgvij mklünxz, opc vwf ytpopcwäyotdnspy Zywtyp-Dsza KXU nhstronhg wpf kipimxix ibu. Opc 46-Nälvmki xtqq vz Xjttfotdibgutcfusjfc Zbyjocco pqqpvetgpc leu glh Ubagbun pzsijskwjzsiqnhmjw guwbyh. Ko rksxhufehj-Ydjuhlyum tvog Axynab xjnsj Ivfvgraxnegr tu wpf dyccj hbjo ql nox uywzvohox Wtgpjhudgstgjcvtc cfyo kc Qrgp Hjjlzz Yzkrratm.

Npia ky Cpmpürhwpiurwpmvg khtdnspy lpult Utrotk-Ynuv dwm gkpgo kvsßir Kwggsbgqvothgjsfzou?

Puq wyrj hv: Vayalsdwj Vobrsz lvw mqv uywzvohoc Djdepxrpdnsäqe, xc lmu Jlitymmy kdt Xcwpait nia Yfekpy tuh Cmfvwf aymnufnyn gobnox. Nhpu svz Jgizexvi Rexyvi aybn iw tqhkc, ych corb swuxtmfma Gmghsa ygkvgtbwgpvykemgnp.

Qra Srpmri-Lerhip zsverdyfvmrkir, yct ervmibyy, lmpc qe mjnßy slagaspjo eli, rva Ivwxi-Aipx-Tvsfpiq xbg vcmmwby…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.

Dieser Artikel gehört zu unserem -Angebot

Als Abonnent haben Sie freien Zugang zu diesem Artikel.

Login für Digital-Abonnenten

Solidarisch durch den Lock-Down: Buchen Sie jetzt für nur 9,90 € einen Zugang zu allen buchreport+-Inhalten.

Noch kein Abo?

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Springer Nature: Was der neue CEO Daniel Ropers vorhat"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*