Neue Verbündete im Digitalvertrieb

Der Digitaldienstleister Bookwire übernimmt Wettbewerber Readbox. Das Ziel: Kräfte bündeln und künftig gemeinsam Zukunftslösungen entwickeln. Bookwire-CEO Jens Klingelhöfer und Readbox-Chef Ralf Biesemeier im Interview.

Vorausschauend zu handeln, beanspruchen sowohl Bookwire-CEO Jens Klingelhöfer als auch Readbox-Chef Ralf Biesemeier für sich. Die beiden Digitalstrategen sind Ende der Nullerjahre nahezu zeitgleich angetreten, um als Dienstleister das digitale Publizieren für Verlage zu organisieren und voranzutreiben. Biesemeier hatte Readbox 2008 gegründet, Klingelhöfer brachte Bookwire mit Co-Gründer John Ruhrmann 2009 an den Start. Heute sind beide Unternehmen feste Größen in der Auslieferung von E-Books und anderer digitaler Inhalte. Zur Profilierung wird auf angedockte Software-Leistungen gesetzt, die das Digitalgeschäft effizienter und besser aussteuerbar machen sollen.

Kräfte bündeln und gemeinsam den Markt bearbeiten

Ja, man habe sich im direkten Wettbewerb befunden, allerdings sei das ein „sport­liches, aber faires Miteinander“ gewesen, versichert Klingelhöfer. Dazu gehörte, dass man auch schon mal den anderen angerufen habe, um sich auszutauschen.

Jetzt bündeln die Digitaldistributoren ihre Kräfte, um künftig gemeinsam den Markt zu bearbeiten. Gemeinsam heißt, dass Bookwire Anfang November sämtliche Anteile von Readbox erworben hat. Zwar werden hinter den Kulissen schon Pläne für die Integration geschmiedet, verändern soll sich zunächst aber kaum etwas:

  • Beide Unternehmen und Marken bleiben bis auf Weiteres am Markt bestehen. Auch die Kunden werden wie gehabt von ihren gewohnten Ansprechpartnern betreut.
  • Gleiches gilt für die Verlagssoftware. „Bookwire OS“ und „meine.readbox“ werden vorerst beide unverändert weitergeführt und -entwickelt.
  • Readbox-Gründer und -CEO Ralf Biesemeier sowie CTO Marcus Straßer bleiben in ihren bisherigen Funktionen bei Readbox tätig.
  • Auch für die 70 Bookwire-Mitarbeiter und das 18-köpfige Readbox-Team ändert sich vorerst nichts.

Operativ sollen Bookwire und Readbox aber eng verzahnt werden, Synergien vor allem auch in der gemeinsamen Technologieentwicklung entstehen. Dazu wird in Dortmund, dem Firmensitz von Readbox, ein gemeinsamer Innovations- und Entwicklungsstandort entstehen. Bookwire seinerseits hatte in der Stadt erst im Frühjahr ein „Digital Hub“ für den Ausbau von „Bookwire OS“ angesiedelt.

Hetzen lassen wollen sich die Chefs bei der Integration der Unternehmen aber nicht: Kein Druck und daher auch keine Eile, so die Botschaft, die Biesemeier und Klingelhöfer auch im buchreport-Interview an Mitarbeiter und Kunden senden.

 

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.magazin 12/2020, hier als E-Paper verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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Kräfte bündeln und gemeinsam den Markt bearbeiten

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