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Wenn die Queen selbst die Krimi-Fantasie anregt

C.C. Benison und S.J. Bennett lassen die Queen ermitteln. Belletristik und Sachbuch beschäftigen sich auf vielfältige Art mit der Königin. Auch andere historische Familienmitglieder rücken in den Fokus der Autoren.

Agatha Christie hat es mit Miss Marple vorgemacht: eine ältere Dame, die sich als unerschrockene und scharfsinnige Amateurdetektivin betätigt, den Fall schneller löst als die Polizei und mit einer Portion Schrulligkeit einen hohen Unterhaltungsfaktor mit sich bringt.

In Deutschland lässt David Safier die verrentete Bundeskanzlerin in der Uckermark ermitteln und hat mit „Miss Merkel“ (Rowohlt) in diesem Frühjahr Platz 1 der SPIEGEL-Paperback-Bestsellerliste erobert. Von der Ausgangslage noch etwas überdrehter und vom Setting noch enger an der englischen Landhauskrimi-Tradition tritt Queen Elizabeth in Aktion und ermittelt für Lübbe und Knaur.

Das Krimi-Genre „Cosy Crime“ ist beliebt, verbunden mit britischem Humor und der unerschütterlichen Queen als Kultfigur ergibt sich eine vielversprechende Ausgangslage: Die Autoren C.C. Benison und S.J. Bennett geben ihrer Amateurdetektivin viel Scharfsinn und sorgen für jede Menge Situationskomik, wenn diese prominente und formal unnahbarste Frau eigenhändig Mordfälle aufklären will.

Für Stefan Bauer, Programmleiter Belletristik bei Lübbe, liegt der Reiz dieser Krimis in der Konstellation, dass zwischen der eigentlichen Position und den Hobby-Ermittlungen eine große Kluft liege: „Und wo könnte diese Kluft größer sein als bei der Queen?“

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