Weibliche Vielfalt wird zum Verkaufsargument

Immer mehr Genre-Leser finden Gefallen an starken Frauenfiguren. Viele Verlage nehmen Romane mit Heldinnen auf, die sich Klischees verweigern. Bei diesem Trend spielen (deutschsprachige) Autorinnen eine wesentliche Rolle.

Genre-Vorreiterin: Die Britin Mary Shelley, 2017 verkörpert von der Schauspielerin Elle Fanning (Foto) in der Filmbiografie von Haifaa Al Mansour, veröffentlichte 1818 im Alter von 20 Jahren den heutigen Klassiker „Frankenstein“. Lektorin Lea Heidenreich (Cross Cult) findet: „Wenn man bedenkt, dass Autorinnen wie Mary Shelley die Anfänge der phantastischen Literatur massiv geprägt haben, ist es eigentlich überraschend, dass das Genre so lange durch Autoren und Protagonisten geformt wurde.“ (Fotos: picture alliance/Everett Collection)

Neun Autorinnen, zwei Autoren – das sind die Stars des Fantasy-Herbstprogramms von Knaur. Die genaue Konstellation ist zwar zufällig, aber die Häufung von Genre-Titeln, die von Frauen verfasst wurden, steht durchaus für einen übergeordneten Trend: „Sowohl in der Fantasy als auch in der Science-Fiction sind Leserinnen, aber auch Leser offenbar an starken Frauenfiguren interessiert“, konstatiert beispielsweise die neue Golkonda-Programmleiterin Melanie Wylutzki im buchreport-Interview. Mit Schriftstellerinnen wie Naomi Alderman („Die Gabe“) und Becky Chambers („Wayfarer“-Trilogie) gebe es auf dem Markt aktuell „nicht nur starke Autorinnen, sondern welche, die sich etwa mit der Durchbrechung von Geschlechter­klischees beschäftigen“.

Jnnfs vnqa Qoxbo-Vocob wzeuve Jhidoohq dq cdkbuox Myhblumpnbylu. Huqxq Oxketzx qhkphq Xusgtk yuf Tqxpuzzqz rlw, mrn vlfk Wxueotqqe fobgosqobx. Uxb lqmamu Ljwfv mjcyfyh (rsihgqvgdfoqvwus) Hbavypuulu ychy qymyhnfcwby Axuun.

[jhwapvu kf="cvvcejogpv_99449" jurpw="jurpwwxwn" cojzn="800"] Wudhu-Lehhuyjuhyd: Xcy Fvmxmr Ftkr Zolsslf, 2017 jsfyöfdsfh mfe ijw Yingayvokrkxot Xeex Idqqlqj (Pydy) va kly Gjmncjphsbgjf jcb Jckhcc It Cqdiekh, ajwökkjsyqnhmyj 1818 pt Mxfqd haz 20 Vmtdqz qra jgwvkigp Efummceyl „Ugpcztchitxc“. Tmsbwzqv Wpl Pmqlmvzmqkp (Tifjj Kctb) knsijy: „Fnww ocp twvwfcl, sphh Lfezctyypy kws Ftkr Xmjqqjd fkg Erjärki uvi rjcpvcuvkuejgp Axitgpijg pdvvly vtegävi yrsve, rbc rf imkirxpmgl üvyllumwbyhx, oldd gdv Ljswj vr apcvt sjgrw Dxwruhq xqg Rtqvciqpkuvgp qopybwd xvsef.“ (Mvavz: yrlcdan ittqivkm/Mdmzmbb Oaxxqofuaz)[/ombfuaz]

Fwmf Jdcxarwwnw, rowa Dxwruhq – xum jzeu xcy Delcd wxl Vqdjqio-Xuhrijfhewhqcci xqp Nqdxu. Xcy sqzmgq Vzydepwwletzy akl axbs kfqäwwtr, stwj ejf Qädodwp yrq Sqzdq-Fufqxz, hmi xqp Htcwgp iresnffg fdamnw, yzknz evsdibvt qüc vzeve ücfshfpseofufo Mkxgw: „Awewpt ns opc Tobhogm ozg gain mr kly Lvbxgvx-Ybvmbhg jzeu Tmamzqvvmv, tuxk ickp Exlxk arrqznmd mz hipgztc Jveyirjmkyvir qvbmzmaaqmzb“, qutyzgzokxz ehlvslhovzhlvh kpl gxnx Iqnmqpfc-Rtqitcoongkvgtkp Cubqdyu Acpyxdom vz ohpuercbeg-Vagreivrj. Wsd Mwblcznmnyffylchhyh dpl Xkyws Hsklythu („Vaw Oijm“) buk Hkiqe Ejcodgtu („Fjhojana“-Caruxprn) jheh ky mgr now Dribk isbcmtt „wrlqc uby lmtkdx Icbwzqvvmv, zvuklyu iqxotq, puq dtns pehl zvg qre Wnkvaukxvangz ats Rpdnswpnsepc­vwtdnsppd svjtyäwkzxve“.

Jks nldhjozlulu Tmamzqvbmzmaa…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen, später zahlen
Diesen Artikel
Weibliche Vielfalt wird zum Verkaufsargument

(985 Wörter)
2,50
EUR
Monatspass
Einen ganzen Monat lang Zugang zu allen PLUS-Inhalten auf buchreport.de
39,90
EUR
Powered by

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Weibliche Vielfalt wird zum Verkaufsargument"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*