Was Kinder spannend finden und Erwachsene ablehnen

Klett Kinderbuch hat sich als unabhängiger Verlag am Buchmarkt etabliert. Monika Osberghaus über die Herausforderungen der Programmarbeit.

Expertin für Kinderliteratur: Monika Osberghaus hat als Autorin mehrere Bücher verfasst, u.a. für die „Reihe Hanser“ bei dtv die beiden Kinderliteraturführer „Was soll ich denn lesen? 50 beste Kinderbücher“ und „Schau mal! 50 beste Bilderbücher“. (Foto: privat)

Zehn Jahre ist es her, dass Monika Osberghaus, Jahrgang 1962, den Klett Kinderbuch Verlag in Leipzig gründete. Ihr Auftraggeber, die Stuttgarter Klett-Gruppe, hatte sich eine ausgewiesene Kinderbuch-Expertin geholt: Osberghaus war sieben Jahre Buchhändlerin, studierte Germanistik mit Schwerpunkt Kinderbuchliteratur und begann während der Studiums, Kinderbücher zu übersetzen und betreute zehn Jahre die Kinderbuchseiten der „FAZ“.

Vor drei Jahren hat sie Klett Kinderbuch übernommen, der Klett-Konzern ist noch mit einer einem kleinen Anteil als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Im Interview gibt sie Auskunft, wie sich ein kleiner unabhängiger Verlag am umkämpften Kinderbuchmarkt behauptet:

Welche Entscheidung bereitete Ihnen die größeren Sorgen: Verlegerin und Mitgründerin von Klett Kinderbuch zu werden oder den Verlag dann 2015 als Mehrheitsgesellschafterin von Klett zu übernehmen?

Die viel gewichtigere Veränderung war die Gründung, aber auch die hatte mir im Vorfeld keine schlaflosen Nächte bereitet, weil ich schlichtweg keine Ahnung hatte, worauf ich mich da einließ. In der konkreten Gründungsphase des Verlags war die Anspannung dann aber doch größer.

War es nicht ein großer Einschnitt, sich dann als selbstständige Verlegerin zu positionieren?

Nein, denn auch zuvor habe ich schon in allen Prozessen selbstständig entschieden. Der Unterschied war nach der Übernahme der Mehrheitsanteile nur noch nominell...

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