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Warten auf den Hoffnungsträger

Die „Funkstille“ nach dem erbitterten Vorwahlkampf der US-Demokraten ist vorbei: Inzwischen wirbt auch Ex-Präsident Bill Clinton für Barack Obama, den ersten farbigen Präsidentschaftskandidaten der USA. Medienberichten zufolge wird der US-Politiker an diesem Donnerstag, 24. Juli, nach Berlin kommen, um  voraussichtlich an der Siegessäule eine Rede zu halten.

Hiesige Verlage haben bereits seit 2007 Lizenztitel der Bücher herausgebracht, die Obama selbst geschrieben hat, darunter „Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie“ (Hanser). Die Streitschrift ist im Februar 2008 erschienen, hielt sich acht Wochen unter den Top 50 im Bestsellerranking und kratzte mit Platz 23 (am 25. Februar 2008) sogar an der „Spiegel“-Bestseller-
liste (hier die Bestseller-Historie im Überblick). Recht erfolgreich war auch „Hoffnung wagen“ aus dem Riemann Verlag. Im Juni 2007 erschienen, rangierte der Titel zwei Wochen unter den Top 50 und erreichte die beste Platzierung mit Rang 35 am 21. Januar 2008 (hier die Bestseller-Historie).

Biografien über den Politiker, der mit großer Wahrscheinlichkeit auf George W. Bush folgen wird, sind ebenfalls auf dem Markt: „Der schwarze Kennedy“ ist im Orell Füssli Verlag erschienen, „Barack Obama. Amerikas neue Hoffnung“ hat der Augsburger Wißner-Verlag im Programm. In den Dunstkreis der Bestsellerliste haben es diese Bücher allerdings nicht geschafft. Im August 2008 folgt „Eine Biografie in Bildern“ im Verlag Komet, Tochter der Verlags- und Medien Aktiengesellschaft (VEMAG) mit Sitz in Köln. Das 160-Seiten-Buch kommt für 7,95 Euro in den Handel. Spätestens zum Januar 2009 könnten die Verkäufe der Obama-Titel deutlich anziehen, sollte der charismatische Hoffnungsträger der Demokraten der neue US-Präsident werden.

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