Altraverse: »Von der Leserschaft in den Handel getragen«

Der frühere Tokyopop-Chef Joachim Kaps kennt sich auf dem Manga-Markt gut aus. Mit seinem neuen Verlag Altraverse will er jetzt einiges anders machen als die Konkurrenz, erklärt er im buchreport-Interview.

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Genau zwei Jahre sind vergangen, seit Joachim Kaps als Geschäftsführer des Manga-Spezialisten Tokyopop zurückgetreten ist, den er ab 2004 geleitet hatte. Kaps wagte einen Neustart und launchte im Frühjahr 2018 den Verlag Altraverse. Inzwischen hat das Hamburger Unternehmen elf Mitarbeiter, ein Programm aus rund 60 Titeln – und einen Manga-Marktanteil von fast 6%, so Kaps. „Wir behaupten uns damit gegen Kataloge, die über 1000 Bücher umfassen, sind nach den ersten sechs Monaten in allen relevanten Verkaufsstellen vertreten und liegen etwa 20% über Plan. Das ist viel mehr, als ich mir hätte wünschen können“, schwärmt der Verleger.

Er hat den Eindruck, sowohl von den Fans als auch vom Buchhandel und von allen wichtigen Lizenzanbietern aus Japan Rückenwind zu bekommen. Auch weil Kaps mit Altraverse künftig über den Kernbereich Manga hinausgehen und rund um die Bücher andere Produkte entwickeln will, zum Beispiel Merchandise-Artikel, neue digitale Services und crossmediale Verknüpfungen mit Animes. „Jeder Schritt, den wir über das Drucken von Büchern hinaus gehen, ist in unserem Marktumfeld ja schon eine Innovation. So gesehen sind da viele Spielräume offen“, ist Kaps überzeugt. Finanzieren will er diese Projekte mithilfe der nationalen und internationalen Investoren, die an Altraverse beteiligt sind, zum Beispiel die ehemalige Oetinger-Tochter Storydocks.

Im Interview beleuchtet Joachim Kaps die Marktentwicklung und seine Pläne.

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