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Buchhändler ärgern sich über den Zwang zur Digital-Vorschau

Der Marktführer setzt die Marke: Die Publikumsverlagsgruppe Random House treibt einen massiven Wandel in der Arbeit und den Arbeitsabläufen des Buchhandels voran. 2019 soll in die deutsche Buchmarkt-Geschichte einhergehen als das Jahr, in dem die Digitalisierung einer zentralen Schnittstelle umgesetzt wurde: Die Information über Produkte und Programme erfolgt nur noch am Bildschirm, eingebunden in die ebenfalls digitale Kommunikation zwischen Händler und Verlagsvertrieb. Konkret:

  • Ab Herbst 2019 werden die ca. 2500 Neuerscheinungen aus den mehr als 40 Random House-Verlagsmarken dem Handel nicht mehr via Papierkatalog angezeigt.
  • Die Verlagsgruppe setzt auf die digitale Vorschau im VLB-Tix-System (hier die ursprüngliche Meldung).

Das ist ein Hebel-Umlegen und eine wegweisende Entscheidung, die in der Branche auch als „Erpressung“ mit entsprechendem Aufschrei wahrgenommen wird: In einer buchreport-Umfrage mit großer Beteiligung kritisieren drei Viertel den Vorstoß, in ‧einem Jahr das Herbstprogramm papierlos zu kommunizieren. Vor allem Buchhandlungen, bei der die Sortimentsauswahl auf wenige Mitarbeiter verteilt ist, erachten die Sichtung von insgesamt Zehntausenden Neuerscheinungen am Bildschirm als Zumutung.

Wie sehr das Thema den Buchhandel beschäftigt, zeigt auch die Resonanz auf diese am 30.4. mittags per E-Mail angestoßene Online-Umfrage. Während andere buchreport-Umfragen meist 300 bis 500 Rückmeldungen erfahren, hat diese Umfrage zur digitalen Vorschau mehr als 1000 Teilnehmer motiviert. Hier ein Einblick, warum viele Buchhändler an der Papiervorschau hängen.

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