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Verissene Börsengeschichte

Bastei Lübbe gilt mit seinen zahlreichen Investitionen in neue Geschäftsfelder als derzeit spannendste Buchverlagsgeschichte. Mit dem 2013 erfolgten Börsengang steht die Gruppe dabei unter besonderem Druck, aus der bestsellerabhängigen Buchkonjunktur und den angestoßenen Perspektivthemen (s. Abbildung) im Quartalsrhythmus eine investorenfreundliche „Börsengeschichte“ zu erzählen. Diese Geschichte hat die „WirtschaftsWoche“ (29/2016) jetzt verissen: Ein Teil der ausgewiesenen Gewinne entstehe aus „fragwürdigen Deals und kreativer Bilanzierung“. Im Kern geht es bei den kritisierten „bilanziellen Kunstgriffen“ darum, dass die britische Gesellschaft Blue Sky Tech Ventures Anteile von Daedalic und Oolipo für Kaufpreise übernommen hat, die deutlich oberhalb der Einstandspreise liegen, die der Verlag selbst bezahlt hat. Als „netter Nebeneffekt“ seien auch die Bastei-Lübbe-Anteile in der Bilanz höher bewertet worden.

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