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»Verhandlungen mit Elsevier sind unterbrochen, nicht abgebrochen«

Universitätsbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Foto: digital cat, Flickr, CC BY 2.0)

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen erhöht in immer kürzeren Abständen den Druck auf den Wissenschaftsverlagsriesen Elsevier. Kurz nach den Berliner Universitäten haben jetzt die 9 baden-württembergischen Landesuniversitäten angekündigt, ihren landesweiten Konsortialvertrag mit Elsevier zu beenden. Begründet wird dieser „drastische Schritt“ mit dem „unzureichenden Angebot“, das der Verlag im Rahmen der Verhandlungen zum Projekt „Deal“ vorgelegt habe. Der Stuttgarter Professor Wolfram Ressel, Vorsitzender der baden-württembergischen Rektorenkonferenz, beschreibt in dem Zusammenhang die Leistungen der Wissenschaftsverlage als „überschaubar“.

Verhandelt wird parallel auch mit den Verlagen Springer Nature und Wiley. Zuletzt hatte der deutsche Wiley-Geschäftsführer Guido F. Herrmann die Komplexität des „Deal“-Pakets akzentuiert.

„Deal“-Projektsprecherin Antje Kellersohn hat naheliegenderweise eine andere Sicht der Dinge und pointiert das Ziel einer „angemessenen Bepreisung nach einem einfachen, zukunftsorientierten Berechnungsmodell“. Kellersohn ist im Hauptberuf Direktorin der Universitätsbibliothek Freiburg.

 

Frau Kellersohn, wo  stehen die „Deal“-Verhandlungen mit Elsevier?

Seit Mitte 2016 gestalten sich die intensiven Verhandlungen mit Elsevier schwierig. Das erste Angebot, das Elsevier Ende November letzten Jahres vorgelegt hat, verstieß gegen alle Prinzipien für eine faire Preisgestaltung. Trotz der bereits bestehenden 40-prozentigen Umsatzrendite

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