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Helmut Steffens: »Verbesserter Rohertrag mit geringem Aufwand«

Das Grußkartengeschäft kann dem Buchhandel Zusatzumsatz bringen. Berater Helmut Steffens gibt Tipps, worauf Sortimenter achten sollten.

Heute werden oftmals elektronische Glückwünsche per Whatsapp und über soziale Medien verschickt. Bedroht diese Entwicklung den Markt für analoge Grußkarten?

Berät den Handel: Helmut C. Steffens beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit den Handelsstrukturen im PBS-, Buch- und Kreativmarkt. Er führt zusammen mit Stefan Meyer die Handelsberatung Steffens in Stolberg als Senior-Berater. Neben seiner Beratungstätigkeit ist er Autor verschiedener Publikationen und hat mit Stefan Meyer das Buch „Du bist mir eine Karte wert“ veröffentlicht. (Foto: privat)

Nein, das ist ein völlig anderes Geschäft und trifft auch nicht die Zielgruppe. Geändert hat sich nur, dass sich die Anlässe stark verschoben haben. Früher wurden noch Grußkarten zu jedem Geburtstag verschickt, das ist heute durch digitale Medien wesentlich weniger geworden. Zum normalen Geburtstag wird per Whatsapp oder SMS gratuliert, aber zum runden Geburtstag gibt es eine besondere Karte. Denn die Karte bleibt im Gedächtnis, die Whatsapp-Nachricht wird gelöscht. Diese speziellen Anlässe, zu denen Grußkarten verschickt werden, haben zugenommen – so gibt es etwa Karten zu Kindergeburtstagen. Deshalb wird es zu Verschiebungen kommen, vom allgemeinen zum speziellen Gruß, aber insgesamt wird der Gesamtmarkt nicht tangiert.

Vor allem die jüngeren Generationen kommunizieren über Smartphone und Internet. Ist der Grußkartenkauf eine Frage des Alters?

Nein, die junge Zielgruppe erreichen wir ebenfalls. Bei kurzfristigen Informationen sind Grußkarten nicht mehr geeignet, hier kommen nur noch die Älteren als Käufer ins Spiel. Sobald der Anlass ein besonderer ist, greift man zur Karte – auch bei der jüngeren Zielgruppe. Allerdings bringt die Verschiebung der Anlässe auch Probleme mit sich: Wer heute zum Beispiel in einem Fachgeschäft eine Karte zu Bruder- oder Schwestergrüßen sucht, der wird dort nicht viel finden. Aber die gesamten Anlässe werden sich verschieben, von Standardanlässen hin zu speziellen Anlässen. Hier mit Produkten zu reagieren ist die Schwierigkeit, vor der die Hersteller heute stehen.

 

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