Ungewisse Zukunft im digitalen Biedermeier

Die Kundenfrequenz in Innenstädten sinkt seit Jahren. Wie kann der stationäre Handel besser als der Online-Handel sein? Indem er einen deutlichen Gegenentwurf zur Digitalwelt entwirft.

Beginnend vor 20 Jahren, hat der stationäre Buchhandel die Abwanderung von Kunden und Umsatz in den Online-Handel als Erster erfahren und sich unter großem Leidensdruck neu aufgestellt. Mittlerweile stehen auch die Einzelhandelsnachbarn wie Textiler, Schuhläden, Elektronikhändler und Möbelhäuser unter Druck. Weil das Einkaufen jetzt in nahezu allen anderen Handelsbranchen verstärkt ins Internet abwandert, fehlt auch dem restrukturierten stationären Buchhandel (Lauf-)Kundschaft.

Die von spezialisierten Dienstleistern erfasste Kundenfrequenz sinkt seit einiger Zeit im Jahresschnitt um gut 3%. Innenstädte verlieren zunehmend ihre Primär-Funktion der Versorgung mit Waren.

Über Analysen, Interviews und Fallstudien hinaus hat buchreport im März unter dem Motto „Innenstadt und Handel: Chancen einer neuen Gründerzeit“ zu Diskussionsrunden nach Dortmund und auf die Leipziger Buchmesse geladen, um aktuelle Entwicklungen und Zukunftsaussichten von Innenstädten und stationärem Einzelhandel zu beleuchten.

Entwicklung verschlafen

„Wenn es uns nicht gelingt, in dieser Gründerzeit der Digitalisierung eine tragfähige Perspektive für Stadt und Handel in der Stadt zu entwickeln, werden wir bald nicht nur über Ladenschließungen sprechen, sondern über den Verlust des Kerns unserer Gesellschaft.“ Mit diesem markanten Statement hat der Stadtplaner und Architekt Wolfgang Christ seinen Initialvortrag in Dortmund eröffnet. Vor 20 Jahren habe der stationäre Handel die Digitalentwicklung verschlafen und Amazon dadurch groß werden lassen: „Schritt für Schritt substituiert der Online- den analogen Handel und lässt Identifikationspunkte verschwinden.“

Die Chancen einer neuen Gründerzeit liegen in dem, was der Stadtplaner...

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[jhwapvu vq="nggnpuzrag_79606" bmjho="bmjhosjhiu" qcxnb="300"] Bunter Mix: Der Abbot Kinney Boulevard im kalifornischen Venice ist eine Plattform für Handel, Gastronomie, Dienstleistung, Produktion und Wohnen. Es gibt keine standardisierten Läden. Die Geschäfte nutzen teilweise auch den Gehweg. Dort werden selbst produzierte Fahrräder verkauft. Auch Bücher sind im Angebot. (Fotos: Wolfgang Christ)[/caption]

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