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Nele McElvany über Lesekompetenz: »Üben, üben, üben«

Die TU Dortmund hat eine Studie zum Verlust von Lesekompetenz bei Viertklässern vorgelegt. Im Interview spricht Bildungsforscherin Nele McElvany über Ursachen und notwendige Maßnahmen.

Ihre Studie zeigt, dass den Viertklässlern ein halbes Lernjahr im Bereich Lesekompetenz fehlt. Was ist aus Ihrer Sicht jetzt zu tun?

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Lesekompetenz systematisch gefördert werden muss und zwar sowohl in der Grundschule wie auch in der Sekundarstufe. Die im Jahr 2021 von uns befragten Viertklässler sind inzwischen in der fünften Klasse. Würden wir sie nicht auch erreichen, wäre eine ganze Schüler-Generation verloren. Wir sehen in allen Kompetenzgruppen substanzielle Verluste. Bei den etwas stärkeren Gruppen muss es jetzt um Lesestrategien gehen, bei den schwächeren Gruppen eher um Routine, also üben, üben, üben. Erst dann geht es um das Verständnis. Es gibt dabei nicht die einzelne Maßnahme, die alles löst. Wir sehen nur, dass der Unterschied so groß ist, dass er sich nicht von alleine ausgleichen wird.

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