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THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur und Gütesiegel für Leseförderung in Potsdam vergeben

Der Welttag des Buches stand in Potsdam in diesem Jahr ganz im Zeichen der jungen Literatur und der Leseförderung: 15 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland wurden am 23. April mit dem „THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur“ ausgezeichnet. Der Festakt in der Staatskanzlei Potsdam wurde mit Grußworten durch Britta Ernst, Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, und Martina Tittel, 1. Vorsitzende des Börsenvereins Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., eröffnet. Im Anschluss daran trugen die Gewinner*innen ihre Texte vor und wurden jeweils mit einer Laudatio durch die Jury geehrt.

Es wurden ausgezeichnet:

  • Lola Li Bothe (9 Jahre, aus Berlin) für „WHY GHOSTS ARE/NT SCARY“,
  • Celia Chung (10 Jahre, aus Berlin) für „Bübelfratziklusium“,
  • Oskar Julius Hoffmann (9 Jahre, aus Kaufungen) für „29 Stunden Halloween“,
  • Emma Joerges (20 Jahre, aus Jena) für „[wie von geisterhand]“,
  • Tonda Montasser (10 Jahre, aus Berlin) für „Terassenmassakerkinder versus Zelebrators“,
  • Amalie Mbianda Njiki (19 Jahre, aus Hilzingen) für „Doppelgänger“,
  • Jona Valentin Rose (7 Jahre, aus Berlin) für „Gespenster I-IV“,
  • Lotti Spieler (17 Jahre, aus Berlin) für „die zeit für held*innen ist vorbei“,
  • Justus Amias Stohwasser (9 Jahre, aus Berlin) für „Die magische Geschichte von Ebbe und Flut“,
  • Anne Tamm (16 Jahre, aus Rostock) für „Kirschlikör“,
  • Lilian Treffinger (15 Jahre, aus Walzbachtal) für „Hirngespenster“,
  • Finn Mattis Tubbe (19 Jahre, aus Leipzig) für „Alex, rauchend“,
  • Fanny Walger (17 Jahre, aus Marburg) für „In meinem neuen Zimmer“,
  • Amely Wernitz (18 Jahre, aus Michendorf) für „Was die Bagger wecken“,
  • Annika Zuske (16 Jahre, aus Hasede) für „Das Gespenst in der Standuhr“.

Das diesjährige Wettbewerbsthema lautete „Gespenster“, teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche aus Deutschland und der ganzen Welt bis einschließlich 20 Jahre.

„Die prämierten Texte zeichnen sich besonders durch ihre Sprache, ihren Erzählstil und ihren Zugriff aufs Thema aus“, betonte Martina Tittel, 1. Vorsitzende des Börsenvereins Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. in ihrem Grußwort. Sie appellierte an die jungen Menschen, weiter zu schreiben und hob hervor, wie wichtig es sei, „in jeder Phase seines Lebens offen zu sein, zu reflektieren und mit Anderen in Kommunikation zu stehen.“

Bei der Veranstaltung am Samstag wurden darüber hinaus 22 Buchhandlungen mit dem „Gütesiegel Leseförderung“ ausgezeichnet. Aus zahlreichen Bewerbungen wählte eine Jury – zusammengesetzt aus Vertreter*innen des Buchhandels, der Kinder- und Jugendbuchverlage, der Bibliotheken und Kulturverwaltungen – 14 Berliner und 8 Brandenburger Buchhandlungen aus, die sich in hervorragender Weise in der Leseförderung engagieren. Die Buchhandlung Godolt (Charlottenburg-Wilmersdorf) wurde zur „Berliner Kinderbuchhandlung des Jahres“ 2022 gewählt, die Fontane Buchhandlung aus Neuruppin ist „Brandenburger Kinderbuchhandlung des Jahres“ 2022.

Ein kompletter Video-Mitschnitt der Veranstaltung ist auf www.theo-schreibwettbewerb.de verfügbar.

Der „THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur“ wird seit 2008 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und dem wortbau e.V. einmal jährlich vergeben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke und der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey.

Unterstützt wird der überregionale Schreibwettbewerb von der Stiftung Kommunikationsaufbau als Hauptsponsor sowie dem Land Brandenburg, dem Land Berlin, dem Deutschen Bibliotheksverband Brandenburg (dbv), dem Duden Verlag und dem Bücherscheck von MVB. Kooperationspartner ist das internationale literaturfestival berlin.

 

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