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Superhelden kämpfen vermehrt im Buchhandel

Deutsche Superhelden-Comics erscheinen vornehmlich bei Panini. Nachdem vertrieblich lange Presse- und Comic-Fachhandel im Fokus standen, gewinnt inzwischen der Buchhandel immer mehr an Bedeutung.

Wenn sich Comic-Leser mit den neuesten Abenteuern von Batman oder Spider-Man eindecken wollten, taten sie dies über viele Jahrzehnte am Kiosk oder im Comic-Laden. Denn Superhelden-Comics wurden beinahe ausschließlich für das Heft-Format produziert – ganz anders als etwa europäische Comics wie „Asterix“ oder „Tim und Struppi“, die als Albenveröffentlichungen viel besser für den Verkauf im Buchhandel geeignet waren.

Dem Kino sei Dank: Als großes Zugpferd des Superhelden-Segments beweisen sich seit Jahren dank erfolgreicher Verfilmungen die Avengers von Marvel, deren vierter Kinoauftritt gerade weltweit angelaufen ist. (Foto: 2019 MARVEL)

Im Buchhandel tauchten die ersten Superhelden in den 1990er-Jahren denn auch über Verlagsprogramme von Häusern wie Carlsen und dem Egmont-Imprint Feest als Alben-Ausgaben auf. Dafür wurde der Inhalt teilweise im Format deutlich vergrößert, was den Stoffen nicht immer guttat.

Gleichzeitig gab es in Amerika eine Entwicklung, die den hiesigen Veröffentlichungsformaten entgegenkam. Immer mehr Superhelden-Comics wurden von den dortigen Verlagen wie Marvel und DC Comics in dicken Paperbacks herausgegeben. Diese Bände versammeln – unter Beibehaltung des Originalformats – größere Handlungsbögen der Heftserien und ermöglichen dem Leser ein deutlich größeres Lesevergnügen, ohne die ständige monatliche Wartezeit auf das nächste Heft.

Insbesondere der Panini Verlag, der seit Mitte der 1990er-Jahre zunächst die Marvel-Lizenz mit Helden wie Spider-Man oder den X-Men hielt und ab 2001 auch noch die DC-Comics rund um Batman und Superman seinem Portfolio hinzufügte, setzt seit gut zehn Jahren immer stärker auf Paperbacks. Dabei handelt es sich aber im Gegensatz zu Amerika nur zu einem geringen Teil um Nachdrucke von zuvor herausgebrachten Heften, weil sich Heftausgaben im Pressevertrieb nur noch bei besonders zugkräftigen Titeln rechnen. Besser kalkulierbar sind da die Paperbacks, die besonders effektiv auf den diversen Vertriebskanälen angeboten werden können.

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