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Story wird bescheidener weitererzählt

Die Buchhandlung Berlin Story ist insolvent, will aber in kleinerem Rahmen weitermachen. Wie jetzt bekannt wurde, meldete die Buchhandlung bereits am 24. Januar Insolvenz an. Geschäftsführer Wieland Giebel (Foto rechts) erklärte gegenüber buchreport, dass sein Laden in der nächsten Woche in eine Parallelstraße ziehen werde, um die hohen Mietkosten zu sparen. Dies sei aber nur eine temporäre Lösung, bis ein neues finanzielles Polster aufgebaut sei und ein neuer Standort gefunden sei.  „Wir sind im Moment auf der Suche nach einem bezahlbaren Standort in guter Lage, damit uns die Kunden mühelos erreichen können“, so Giebel.

Der bisherige Standort in der Berliner Prachtstraße „Unter den Linden war insgesamt 1600 qm groß, davon entfielen 450 qm auf die Buchhandlung. Mit dem Umzug in die Mittelstraße 43 sei auch die Schließung des Theaters Berlin Story Salon sowie des Cafés verbunden. Die neue Buchhandlung sei damit auf 150 qm geschrumpft, 5 der ehemals 10 Mitarbeiter wurden entlassen. 

Offenbar hatte sich der Giebel mit dem Umzug vor knapp drei Jahren übernommen: Nachdem die bekannte Buchhandlung zehn Jahre lang in einem wenig repräsentativen Ladenlokal auf 350 qm untergebracht war, zog sie im April 2008 in eine Edel-Immobilie mit zwei Etagen. 

Berlin Story ist nach eigenen Angaben die einzige Buchhandlung weltweit, die sich ausschließlich mit der eigenen Stadt beschäftigt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist:
Joachim Voigt-Salus
Rankestraße 33
10789 Berlin.

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