Stabil und dynamisch – vor der Coronakrise

buchreport veröffentlicht das Ranking der weltgrößten Buchkonzerne. »Global 50« zeigt im Überblick die Entwicklungen und Herausforderungen der marktführenden Fachinformations-, Bildungs- und Publikumsverlage.

An der Spitze der „Global 50“, dem Ranking der weltgrößten Buchkonzerne, dominieren die international agierenden Fach- und Wissenschaftsverlage – und das mit deutlichem Abstand: Der Fachinformationsanbieter RELX/Reed Elsevier ist gemessen am Umsatz das zweite Jahr in Folge der weltgrößte Buchkonzern. Die Gruppe hatte im Vorjahr Pearson als langjährige Nr. 1 abgelöst, der sein Portfolio bereits in den vergangenen Jahren stark umgebaut und sich aufs Kerngeschäft Bildung fokussiert hat. Pearson hat in der jetzt neu vorgelegten 2020er-Ausgabe des Rankings einen weiteren Platz eingebüßt und wurde vom US-Fachinformationsunternehmen Thomson Reuters auf Platz 3 verdrängt – unter anderem, weil der schwache US-Bildungsmarkt weiterhin auf die Pearson-Zahlen drückt.

Hinter diesem Spitzentrio, das Fachinformationsumsätze von umgerechnet jeweils mehr als 4 Mrd Euro erzielt, wird das Gefälle rasch größer:

  • Bereits der Abstand zu Platz 4 – Bertelsmann, bei dem die weltgrößte Publikumsverlagsgruppe Penguin Random House (PRH) den Hauptanteil des Buchumsatzes beisteuert – ist recht deutlich.
  • Die Differenz zwischen Platz 1 und 10 des Rankings liegt dann schon bei umgerechnet rund 3,5 Mrd Euro.
  • Insgesamt stehen die 10 größten Unternehmen seit einem Jahrzehnt weitgehend unverändert für etwa die Hälfte der kumulierten „Global 50“-Umsätze, bei den Top 20 sind es über 70%.

 

Der Club der Größten

Die Studie „Global 50. The Ranking of the Publishing Industry 2020“, die von internationalen Branchenmagazinen unter Federführung von „Livres Hebdo“ (Paris) und Rüdiger Wischenbart Content and Consulting herausgegeben wird, umfasst Unternehmen, die für 2019 einen Buchverlagsumsatz von mehr als 150 Mio Euro bzw. 200 Mio US-Dollar ausweisen. Aktuell sind das weltweit 55 Verlagshäuser. Sie kommen zusammen auf einen Umsatz von umgerechnet 57,1 Mrd Euro (Vorjahr: 56 Unternehmen, 56,5 Mrd Euro). ...

 

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.magazin 10/2020, hier als E-Paper verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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