Viele Vorschläge zur Rettung der Welt

Der Klimawandel beherrschte die Nachrichten des vergangenen Jahres. Auch die Buchverlage griffen das Thema mit zahlreichen Sachbüchern auf. Im Frühjahr 2020 rollt die nächste Welle an Klimabüchern heran. Ein Überblick.

Gesellschaftliche und politische Entwicklungen spiegeln sich auf dem Buchmarkt oft mit etwas zeitlicher Verzögerung wider: Anfang 2019 nahm der Medientrubel um die von der jungen Schwedin Greta Thunberg initiierte „Fridays for Future“-Protestbewegung in Deutschland an Fahrt auf und mit Ausnahme von ein paar sommerlichen Schnellschüssen enthielten die Programme der Buchverlage dann im Herbst eine ganze Reihe von Titeln zur Klimafrage.

Bereits seit den 90er-Jahren hat die Zahl der Sachbücher zum Klimawandel zugenommen, dabei sind vereinzelte jährliche Titelhäufungen nichts Ungewöhnliches. In der jüngeren Vergangenheit kam es zuletzt 2007 und 2014 zu solchen Klimabuch-Konjunkturen und in beiden Fällen stand der Klimawandel auf der politischen Agenda: Im Jahr 2007 sorgte der G8-Gipfel in Heiligendamm für eine vermehrte Berichterstattung und für eine ganze Reihe an Buchnovitäten der Verlage, doch im Buchhandel blieb die erwartete große Resonanz aus. Auch 2014, im Jahr des UN-Klimagipfels in Lima, konnte das Thema trotz eines Angebots an entsprechenden Buchnovitäten nicht so recht verfangen.

Entsprechend schafften es bis 2018 auch nur wenige Sachbücher zum Thema in die Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste, etwa Tim Flannerys „Wir Wettermacher“ (2006, Platz 9), „Spielball Erde“ des ZDF-Nachrichten­moderators Claus Kleber (2012, Platz 3) und die Bücher des Autorenduos Harald Lesch /  Klaus Kamphausen („Die Menschheit schafft sich ab“, 2016, Platz 5, und „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, 2018, Platz 7).

Anders stellt sich die Situation dar bei der jüngsten Klimabuch-Konjunktur, die diesmal auch für eine rege Nachfrage im Handel sorgte. Eine ganze Reihe an Titeln landete weit vorn in den Verkaufsrankings:

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