Selbstfindung bleibt beim Leser populär

John Strelecky (Foto: Heike Bogenberger)

Er hat es tatsächlich geschafft: Zum dritten Mal hintereinander führt dtv-Autor John Strelecky mit „Das Café am Rande der Welt“ die Jahresbestsellerliste Taschenbuch Sachbuch an. Im Untertitel steht für die, die noch nicht wissen, worin es in dem Buch des Amerikaners geht: „Eine Erzählung über den Sinn des Lebens.“

Erschienen ist Streleckys Selbstfindungsbuch bereits 2007. Doch dank weiterhin gut funktionierender Mundpropaganda können die Leser von dem Backlisttitel einfach nicht genug bekommen. Wie stark die Nachfrage ist, zeigt dieser Griff in die Statistik: Seit 132 Wochen steht „Das Café am Rande der Welt“ auf der Bestsellerliste für Sachbücher im Taschenbuchformat, die meiste Zeit davon an der Spitze.

Die Bestseller-Dynamik funktioniert auch bei den anderen Büchern des professionellen Motivationsredners aus den USA. „Big Five“ hat es auf Platz 8 geschafft, „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ auf 15.

Bestseller-Erfolg hat auch Yuval Noah Harari: Nach den USA hat er mit „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ auch in Deutschland (bei Pantheon) einen Topseller gelandet, der im Jahresranking auf Platz 2 liegt. Der 41-Jährige, der seit 2005 an der Hebräischen Universität Jerusalem einen Lehrstuhl hat, reüssiert inzwischen auch mit Thesen über die Zukunft der Menschheit: "Homo Deus" wurde mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.

Dahinter bietet die Sachbuchliste wie immer ein buntes Sammelsurium der verschiedensten Inhalte. Selbstfindung, historische Themen und gesunde Lebensführung sind traditionell zwischen Buchdeckeln populär. Und dazwischen schaffen es immer wieder Backlisttitel, die schon viele Jahre lieferbar sind und dennoch nie aus der Mode kommen: Allen voran der Fischer-Titel „Das Tagebuch der Anne Frank“ (Platz 13), der in diesem Fall auch von der Verfilmung 2016 durch Hans Steinbichler profitiert haben dürfte.

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