Schließen eine publizistische Lücke

Der SPIEGEL bringt ab September das monatliche Supplement „Literatur?Spiegel“, in dessen Zentrum Literaturbesprechungen stehen werden. Hinzu kommt ein Veranstaltungskonzept.

Drei Fragen an SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer (Foto: Michael B. Rehders/DER SPIEGEL):

Was treibt den SPIEGEL ins Literaturfeuilleton?

Es sind immer wieder vorgetragene Leserwünsche, auch in diesem Bereich mehr Orientierung zu erhalten. Wir haben ein explizit politisches Feuilleton, das wir auch weiterhin pflegen werden, hatten aber im Bereich der Literaturkritik eine publizistische Lücke, die wir jetzt schließen. Es besteht ja kein Zweifel, dass wir die Kompetenz im Hause haben …

… die im „Kultur Spiegel“ nicht sichtbar geworden ist?

Das neue Konzept ist keine Kritik am „Kultur Spiegel“-Team. Das neue große Format und die ausdrückliche literarische Orientierung ist Teil unserer Gesamtstrategie, die im stärksten Kulturangebot aller deutschen Medien münden soll. Es ist auch ein Bekenntnis zu einem tiefergehenden Literaturjournalismus und zum gedruckten Wort, wobei der „Literatur Spiegel“ natürlich auch in die App integriert wird.

Die Diskussion über Literatur findet im wachsenden Umfang im Netz statt. Wie beteiligt sich der SPIEGEL an dieser Auseinandersetzung?

Es wird ganz bestimmt eine digitale Verlängerung unseres Literaturjournalismus mit Blog-Elementen geben. Unser neuer Ansatz wird natürlich auch auf SPIEGEL ONLINE weiterverfolgt werden.

Offenlegung: Der buchreport-Verlag Harenberg Kommunikation (Dortmund) ist eine Fachinformationstochter des SPIEGEL-Verlags.

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