Rupprecht stellt Buchversand Rabe ein

Der Regionalfilialist Rupprecht stellt seinen Kinder- und Jugendbuch-Versand Rabe ein, berichtet Oberpfalz-Medien. Grund ist demnach die Online-Konkurrenz und das damit einhergehende veränderte Verbraucherverhalten.

„Kein Katalog der Welt kann die vielen Websites im Internet abbilden”, zitiert die Lokalzeitung Maria Rupprecht, geschäftsführende Gesellschafterin der Buchhandlung Rupprecht. Demnach kommt das Ende für Rabe bis Ende Mai, der 2017 nur noch 5% zum Rupprecht-Gesamtumsatz von 37 Mio Euro beitrug. In Spitzenzeiten erschienen bis zu acht Rabe-Kataloge im Jahr mit einer Auflage von jeweils bis zu 2 Mio Exemplaren. Zuletzt waren es laut Oberpfalz-Medien noch 4 Kataloge in fünfstelliger Auflage.

Im Gegensatz zum Versandgeschäft wächst der Regionalfilialist mit seinen aktuell 39 Filialen in Süddeutschland, in denen das Kinder- und Jugendbuch unverändert stattfinden wird. Zuletzt erweiterten 2017 die Neueröffnungen in Bad Neustadt an der Saale (313 qm), Kempten (340 qm) und Rothenburg ob der Tauber (325 qm) das Filialnetz. Rupprecht ist als einer der größeren Regionalfilialisten in der buchreport-Analyse „Die größten Buchhandlungen” gelistet.

Kommentare

2 Kommentare zu "Rupprecht stellt Buchversand Rabe ein"

  1. Claudia seiter | 21. Mai 2019 um 20:50 | Antworten

    Ich bin sehr traurig, dass es den Rabe Versand nicht mehr gibt…. Die Auswahl der Bücher war immer super

  2. Liebes Rabe Team

    Meine Kinder und ich sind mit dem Raben gross geworden und werden ihn sehr vermissen….
    Wir bedauern es sehr dass es den Raben nicht mehr gibt

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