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Rotstift wird angesetzt

Über drei Wochen nach dem Gang zum Insolvenzgericht setzt der Insolvenzverwalter von HMV den ersten tiefen Schnitt. Ein Viertel der 240 Standorte in Großbritannien und Irland sollen schließen.
Unter den 60 betroffenen Filialen ist laut „Guardian“ das Flaggschiff an der Oxford Street. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte habe als Insolvenzverwalter die defizitären Filialen identifiziert, zitiert das Blatt einen Mitarbeiter von Deloitte.
Das Sanierungsunternehmen Hilco, das die Schulden von HMV bei den Bankhäusern Lloyds und der Royal Bank of Scotland übernommen hat (buchreport.de berichtete), will einen Teil der HMV-Filialen fortführen.
Auch Bücher gehören zum Sortiment von HMV, ein zletzt offenbar florierendes Geschäft: Bis August 2012, schreibt der „Bookseller“, sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16% gestiegen (und das ohne Berücksichtigung der „Fifty Shades“-Titel). HMV habe das Buch-Programm auf die Kernbereiche „Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll” zurückgebaut.

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