PLUS

Thalia fordert rückwirkend Werbekostenzuschuss-Pauschale

Diese Post sorgt derzeit in Verlagen für Ärger: In einem Schreiben mit der Überschrift „Langfristige Sicherung unserer Geschäftsbeziehungen“ bittet Thalia um Verständnis für eine „alternativlose“ Anpassung und fordert rückwirkend eine Werbekostenzuschusspauschale für 2016 und 2017 ein. Publik gemacht hat den Vorgang Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin des Verlags Hermann Schmidt.

Auch der Ton macht die Musik

„Man kann natürlich über neue Konditionen reden und ich stehe jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung. Aber den Verlagen einfach per Post eine Rechnung senden und rückwirkend von ihnen Geld einfordern, das kann nicht die neue Art der Kommunikation in der Branche sein“, ärgert sich Schmidt-Friderichs.

Thalia begründet die Forderungen mit dem Ausbau der Aktivitäten in den verschiedenen Vertriebswegen, von denen die Verlage profitieren würden. „Wir tätigen große Investitionen in die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells, um die kanalübergreifende Vermarktung unseres Sortiments nachhaltig zu sichern und die bei uns angebotenen Produkte unserer Lieferanten bestmöglich und reichweitenstark ...

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Thalia fordert rückwirkend Werbekostenzuschuss-Pauschale"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

buchreport.spezial

Aktuelles aus dem Handel

  • Barnes-&-Noble-Übernahme wohl im 3. Quartal  …mehr
  • Diese Spannungstitel prägten im Mai das Digitalranking  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten