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Ravensburger sucht Gespräch

Am Donnerstag hat der Arbeitskreises unabhängiger Sortimente (AkS) in einem offenen Brief den Ravensburger Verlag für dessen Marketing-Maßnahmen zur Kundenbindung kritisiert, nun reagiert der Buchverlag. Man sei überrascht, weil im Vorfeld zu diesem Thema kein Gespräch seitens des AkS mit Ravensburger gesucht wurde, heißt es in der Stellungnahme.

Der Vorwurf der Sortimenter: Der Verlag sammele die Mailadressen der Käufer von tiptoi-Büchern, um Werbemails auszusenden – für Produkte, die zu dem günstigen Preis nicht im Buchhandel zu kaufen seien. „Erwirbt der Kunde weitere Bücher, muss er sich beim Verlags-Webportal einloggen und die entsprechende Software herunterladen“, heißt es in dem Brief des AkS.

„Dies entspricht nicht den Tatsachen“, stellt Ulrike Metzler aus der Geschäftsführung richtig. „Wenn ein Kunde ein tiptoi-Produkt erwirbt und den Inhalt dazu herunterladen möchte, muss er dafür nicht seine Email-Adresse angeben. Es steht ihm frei, ob er sich registrieren lassen möchte oder nicht.“

Ravensburger will in den nächsten Tagen den Dialog mit dem AkS suchen. Metzler zeigt sich zuversichtlich, die im offenen Brief angesprochene Situation partnerschaftlich klären zu können.

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