Raus aus der Komfortzone

Dies ist ein Beitrag aus dem buchreport.magazin 1/2020. Hier bestellen oder hier als E-Paper lesen.

Wie kann man als Kinder- und Jugendbuchverlag selbstständig bleiben, Produkte und Geschäfte agiler entwickeln und attraktiver für Mitarbeiter werden?Bei Oetinger sieht man die gefundenen Antworten als Paradebeispiel für Change.

Verkrustete Strukturen aufbrechen, umfassende Sanierung, grundlegender Change: Bei der Hamburger Verlagsgruppe Oetinger redet das Management-Trio Julia Bielenberg, Christian Graef und Thilo Schmid im Klartext-Modus. Veränderungen werden nicht als Weiterentwicklung tiefer gehängt, Umbauten nicht als Schönheitsreparatur verkauft. Julia Bielenberg, die das Familienunternehmen in dritter Generation führt, weist auf die grünen Müllcontainer im Hof und spricht auch von Ausmisten.

Die Container gehören zur Story. Das zukunftsweisendere Bild ist dagegen noch nicht fertig, folgt erst, wenn der ganze Verlag von Duvenstedt an der ländlichen Hamburger Peripherie mitten ins Leben zieht. Der in den vergangenen Jahren bereits von einzelnen Abteilungen genutzte ehemalige Speicher in der Max-Brauer-Allee in Altona wird seit Längerem saniert und umgebaut, mit 3 Haupt­ziel­setzungen. Die stehen im Zeichen einer stärkeren Vernetzung:

  • Mitten ins Leben: Die zentrale Großstadtlage soll Elfenbeinturm-Tendenzen entgegenwirken, den Kontakt zu den Zielgruppen Autoren, Kunden und Handel erleichtern.
  • Aufgelöste Silos: Statt wie bisher in den getrennten Landhäusern sollen die Abteilungen unter einem Dach enger und räumlich flexibel zusammenarbeiten
  • Neue Arbeitswelten: Die festen Arbeitsplätze werden aufgelöst, Workshop-Bereiche geschaffen, agile Projektentwicklungstechniken gefördert.

All das soll die Produktion beflügeln, eine ergebnisverbessernde Effizienz sichern und auch helfen,Julia Bielenberg, Christian Graef und Thilo Schmider für junge Mitarbeiter zu werden.

Oetinger-Geschäftsführer Thilo Schmid, Julia Bielenberg, Christian Graef (v.l.) im Gespräch mit buchreport-Chefredakteur Thomas Wilking (Foto: Jörg Schwalfenberg).

Im großen Interview sprechen  Julia Bielenberg, Christian Graef und Thilo Schmid sehr offen über die Herausforderungen des 2015 begonnen Umbaus des Unternehmens und über die Herausforderungen der Marktveränderungen. Schmid: „Die größte Sorge, die uns umtreibt: Stellen die ,Big Player' künftig ihre eigenen Regeln auf oder gelten nach wie vor Usancen, die es allen Beteiligten der heutigen Supply Chain ermöglichen, ihre Arbeit zu machen und ein pluralistisches, von Unabhängigkeit geprägtes Angebot zu gewährleisten?"  

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