Marketingaktionen polarisieren im Buchhandel

Werbung und PR für einzelne Bücher funktionieren – nimmt man etwa aktuell die Kampagne, die Rowohlt seinem Spitzentitel „Es wird Zeit“ von Ildikó von Kürthy spendiert hat, oder auch die große Aufmerksamkeit, die „Die Zeuginnen“ von Margaret Atwood bekommt.

Aufmerksamkeit für ein Buch zu erzeugen, ist das eine, für Bücher und das Lesen an sich zu werben, etwas anderes. Das zeigen die aktuellen Anläufe mit Branchenmarketing-Charakter, die kontrovers diskutiert werden:

  • Märchenaktion: In der kommenden Woche, Aufhänger ist der Weltkindertag (20.9.), können Buchhändler 1 Mio Märchenbücher verschenken. Das polarisiert die Branche, weil Amazon der Initiator ist und nicht wenige an der Uneigennützigkeit der Aktion des Online-Marktführers zweifeln.
  • Black-Friday-Aktion: Der Vertrieb der Bonnier-Verlage hat in dieser Woche begonnen, eine Taschenbuch-Aktion mit 10 Bestseller-Sonderausgaben für 5,99 Euro zu lancieren. Sie soll es dem Buchhandel ermöglichen, in der Black-Friday-Schnäppchenwoche Ende November eigene Preisakzente zu setzen – wie es auch der übrige Einzelhandel tut.

Beide Aktionen scheinen die Branche zu spalten: Die großen Ketten greifen die Optionen für Aufmerksamkeitsimpulse gerne auf, während viele Standorthändler wenig Neigung zeigen, auf die von großen Marktteilnehmern entwickelten Angebote aufzuspringen. Das zeigt eine buchreport-Umfrage von Anfang dieser Woche, in der auch eine generelle Preismarketing-Skepsis deutlich wird...

Die ist ein Beitrag aus dem buchreport.express 37/2019

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