buchreport

Ohne Rabatte bleiben die Kunden fern

Die kriselnde Warenhauskette Karstadt verliert weiter an Umsatz. Dies geht aus einem internen Kontrollbericht hervor, aus dem das „Handelsblatt“ exklusiv berichtet:
  • In den ersten sechs Monaten ist der Umsatz demnach um 3,9% auf 1,413 Mrd Euro zurückgegangen – und blieb damit hinter den Erwartungen zurück.
  • Unter dem Strich habe der Warenhauskonzern 34 Mio Euro verloren, nach 35 Mio Euro im Vorjahr. 
Die neue Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt habe zwar durch eine Reduzierung der Rabattaktionen die Marge verbessern können, doch mit weniger Sonderangeboten und weniger Werbung kämen weniger Kunden in die Häuser, schreibt das „Handelsblatt“ unter Berufung auf den internen Controlling-Bericht. 
Das Karstadt-Buchgeschäft wird im Wesentlichen durch 18 Weltbild- bzw. Hugendubel-Shops betrieben. Die (seit der Trennung von Weltbild) von der Hugendubel-Kette betriebenen Karstadt-Buchabteilungen laufen laut Maximilian Hugendubel trotz der Karstadt-Schwäche „außerordentlich gut“. Der Zukunft der Warenhauskette sehe er „optimistisch und mit Gelassenheit“ entgegen, erklärt er im Interview mit buchreport
Das ganze Interview mit Nina und Maximilian Hugendubel erscheint in der Juni-Ausgabe von buchreport.magazin (hier zu bestellen). 

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Ohne Rabatte bleiben die Kunden fern"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

Aktuelles aus dem Handel

  • Tonies-Produktchef Markus Langer: »Wollen Vielfalt der Gesellschaft abbilden«  …mehr
  • Geschenkbücher: Verführen zum Verschenken  …mehr
  • US-Weihnachtsgeschäft startet mit hohen Erwartungen  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten