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Häufige Wechsel an der Spitze bestimmten das Bestsellerjahr 2018

Im Weihnachtsgeschäft kehrt Ruhe ein. Diesen widersprüchlichen Eindruck erweckt die SPIEGEL-Bestsellerliste eine Woche vor den Feiertagen. Zwar sind die verkauften Stückzahlen der einzelnen Bestseller aktuell so hoch wie niemals sonst, aber die Kunden scheinen beim Geschenkkauf mehrheitlich zu Bewährtem zu greifen. Überraschungshits zeichnen sich in der Schlusswoche nicht mehr ab.

An der Spitze steht nach wie vor Ullsteins unfolierter Roman „Muttertag“ von Nele Neuhaus. In der Gesamtauswertung des Jahres 2018 wird der Titel es allerdings nicht ganz nach oben schaffen. Den Kampf um Platz 1 fechten wohl derzeit Frank Schätzing und Sebastian Fitzek aus. Einen klaren Favoriten, der das Ranking im laufenden Jahr dominiert hätte, gab es 2018 nicht. Ganz im Gegenteil:

  • Stolze 21 Titel standen in den vergangenen 51 Kalenderwochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste für gebundene Belletristik. Zum Vergleich: 2017 waren es nur insgesamt 13 Titel.
  • Anders als in vielen anderen Jahren sind die meisten Topseller keine internationalen Lizenzknaller, sondern Eigenproduktionen. 15 der 21 Erstplatzierten sind deutschsprachige Originale (2017: 4 von 13).
  • Im Herbst gab es sogar 10 Wochen in Folge mit je einer neuen Nummer 1.

Nach Verweildauer sortiert, ergibt sich folgendes Ranking der Spitzenreiter:

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