Murakami an der Spitze

 

Haruki Murakami (Foto: Markus Tedeskino/Agentur Focus)

„Erste Person Singular“ ist die Erzählperspektive der 8 Geschichten in Haruki Murakamis gleichnamigen Band, der sich in der ersten Woche den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste Hardcover Belletristik sichert.

Darin erzählen die Figuren von „nostalgischen Jugenderinnerungen, vergangenen Liebschaften, philosophischen Betrachtungen, Literatur, Musik und Baseball“, so der Klappentext. Wie bei Murakami üblich, verschwimmt dabei teils die Grenze zwischen Fiktion und Realität sowie zwischen Erzähler und Autor.

2014 führte der 1949 in Kyoto geborene Murakami mit „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ zum ersten Mal die SPIEGEL-Bestsellerliste an. Zuletzt vertreten war er mit der im Oktober 2020 erschienenen Neuübersetzung von „Die Chroniken des Aufziehvogels“ nur auf Platz 41. Die beiden Bände von „Die Ermordung des Commendatore“ erreichten 2018 hingegen jeweils das Siegertreppchen.

Murakami wird seit einigen Jahren immer wieder auch als potenzieller Literaturnobelpreisträger gehandelt und hat sich in Deutschland eine Fangemeinde aufgebaut. Auf die setzt sein deutscher Verlag DuMont derzeit mit der Social-Media-Kampagne #MurakamiLesen, die nach ihrer ersten Durchführung 2018 in diesem Jahr nochmals neu belebt wird. Aber auch in der klassischen Presse hat Murakamis Titel für ein breites Medienecho gesorgt, das von „FAZ“, „SZ“ und „Zeit“ bis zur „NZZ“ reicht. Die Audio-Fassung zu „Erste Person Singular“ ist parallel bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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