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Messe: Das große Fragezeichen

Viel Luft in den Hallen: Breite Gänge gehörten in Frankfurt zum Hygienekonzept. Bei den internationalen Verlagen war kaum Fußvolk unterwegs. (Foto: buchreport)

Die Frankfurter Buchmesse öffnet im Oktober wieder als Präsenzmesse, wenn auch arg corona-gerupft: Es kommen deutlich weniger Aussteller. In den luftig zugeschnittenen Hallen kann die gedeckelte Besucherzahl gut Abstand halten, für (Negativ)schlagzeilen sorgt die Präsenz eines neurechten Verlags, woraufhin einige Autorinnen und Autoren ihre Auftritte absagen.

  • Gibt es eine Rückkehr zur alten Normalität? Eher nicht. Der Komplettausfall der Buchmesse 2020 und die reduzierte Version 2021 lassen viele Verlage hinter der jahrelang gepflegten Routine ein großes Fragezeichen malen, zumal Kosten und Nutzen des Messeauftritts jetzt kritischer denn je geprüft werden. Dem Börsenverein drohen bei anhaltender Zurückhaltung wichtige Einnahmen wegzubrechen. Der Verband beauftragt auf seiner Hauptversammlung im November vorsorglich einen Sparplan und eine Liste möglicher Einschränkungen von Verbandsleistungen.
  • Die stärker national geprägte Leipziger Buchmesse plant indes nach zweijähriger Auszeit ihr Comeback (17. bis 20. März 2022) und meldet Anfang Dezember, dass sich über 70% der Aussteller mit eigenem Stand angemeldet haben – gemessen an der finalen Anmeldung der erst im letzten Moment abgesagten Messe 2020.
buchreport blickt auf das Jahr 2021 zurück. Alle Themen des Jahres finden Sie sukzessive hier im Überblick.

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