Kleinverlage: Mehr strukturelle Förderung notwendig

Kleinere Buchverlage gelten als kreativer und ambitionierter Teil der deutschen Buchbranche jenseits des marktdominierenden Mainstreams. Sie haben allerdings keine so gute Perspektive:

  • Die Zahl der deutschen Kleinverlage bis 1 Mio Euro Umsatz schrumpft seit Jahren.
  • Die Mehrheit ist in jetziger Verfassung und Ausrichtung langfristig nicht wettbewerbsfähig, also bestandsgefährdet.

Das ist jedenfalls der Befund eines Forschungsprojekts an der Leipziger HTWK unter Federführung von Friedrich Figge. Der Professor mit Arbeitsschwerpunkt Electronic Publishing attestiert der Kleinverlagsbranche, digitale Gefahren auszublenden, vor allem aber digitale Optionen nicht zu nutzen. Nur eine kleine Minderheit setze konsequent auf Digitalisierung und erschließe so neue Kundengruppen und Geschäftsmodelle. Die verbreitete Fokussierung auf gedruckte Bücher und traditionelle Vertriebswege werde dagegen nicht reichen.

Die Nutzung digitaler Optionen sieht die Leipziger Forschungsgruppe allerdings nicht nur als Mentalitätsfrage. Die personellen und die finanziellen Möglichkeiten bremsen Veränderungen und Innovationen. Damit rückt auch die staatliche Verlagsförderung in den Blickpunkt...

Dies ist ein Beitrag aus dem buchreport.express 40/2020, hier als gedrucktes Heft zu bestellen oder hier als E-Paper. Oder weiterlesen mit dem Digitalabo oder per Laterpay (s. den Overlay-Kasten)

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