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Macht Bücher teurer

Die Buchbranche segelt derzeit noch recht unbeeindruckt durch die Turbulenzen der Gesamtwirtschaftskrise:

  • Der Buchhandel profitiert von der anhaltend freundlichen Konsumstimmung und dem ohnehin geringen Sparpotenzial beim Buchkauf.
  • Am „Welttag des Buches“ wurde vergangene Woche wie geplant flächendeckend der Lesenachwuchs animiert mit Prominenz und Presseaufmerksamkeit.
  • Mit den E-Books hält sich die Branche nicht nur politisch (Urheberrecht), sondern auch mit einem Innovationsthema im Gespräch.
  • Auch in den Verlagen ist die Stimmung trotz selbst auferlegter Marketingzurückhaltung nicht allzu schlecht; viel hängt allerdings am individuellen Bestsellerglück oder der Entwicklung einzelner Warengruppen und Buchtypen.

So wenig die Befindlichkeit bisher von außen getrübt wird, umso mehr drücken die Branche die Kosten und immer dünnere Margen:

  • Am Donnerstag dieser Woche geht das Branchenparlament in Frankfurt noch einmal das Thema „Optimierung des Remissionswesens“ an. Allerdings hat sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, dass der vor einem Jahr initiierte große Wurf der Titelblattremission nicht trägt.
  • In einem großen buchreport.magazin-Interview bringt Random House-Chef Joerg Pfuhl weitere Rationalisierungsaspekte ins Spiel, fordert aber vor allem, der Preisfalle zu entkommen: Bücher müssen teurer werden.

Mehr zum Thema im neuen buchreport.express 18, der am morgigen Donnerstag erscheint.

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